Zukünftige Verwendung der früheren Oberbürgermeister-Villa im Nansenring auf dem Lerchesberg
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Oberbürgermeister-Villa im Nansenring auf dem Lerchesberg Die Stadt Frankfurt sucht seit langer Zeit einen Mieter für die seit mehreren Jahren leer stehende frühere Dienstvilla der Frankfurter Oberbürgermeister auf dem Lerchesberg. Wie aus der Presse zu erfahren war, soll der Wert der Immobilie inzwischen von ca. 2,5. Mio € auf 1,5 Mio € gefallen sein; ein Käufer ist nicht in Sicht.
Inhalt
Antrag vom 25.01.2012, NR 217
Betreff: Zukünftige Verwendung der früheren Oberbürgermeister-Villa im Nansenring auf dem Lerchesberg Die Stadt Frankfurt sucht seit langer Zeit einen Mieter für die seit mehreren Jahren leer stehende frühere Dienstvilla der Frankfurter Oberbürgermeister auf dem Lerchesberg. Wie aus der Presse zu erfahren war, soll der Wert der Immobilie inzwischen von ca. 2,5. Mio € auf 1,5 Mio € gefallen sein; ein Käufer ist nicht in Sicht. Dies vorausgeschickt, möge die Stadtverordnetenversammlung beschließen: Die Stadt Frankfurt bietet die frühere Oberbürgermeister-Dienstvilla Fraport zum Kauf an, mit dem Ziel, die Liegenschaft künftig als Dienstvilla des Fraport-Vorstandsvorsitzenden zu nutzen.
Begründung: Die Liegenschaft ist hervorragend als Dienstvilla geeignet. Durch den großen Garten bietet sich die Möglichkeit, an lauen Sommerabenden Empfänge für Vertreter der Wirtschaft, z.B. von Lufthansa-Cargo, abzuhalten, um, nur gelegentlich unterbrochen, Gespräche über die Lärmminderungsplanung am Frankfurter Flughafen zu führen. Durch einen Umzug aus dem beschaulichen und ruhigen Bad Homburg würde der Fraport-Vorstandsvorsitzende Stefan Schulte überdies seine tätige Solidarität mit der Sachenhäuser Bevölkerung bekunden. Im Übrigen ist es von Sachsenhausen zum Flughafen viel näher als von Bad Homburg.Zuständige Ausschüsse: Haupt- und Finanzausschuss Beratung im Ortsbeirat: 5 Versandpaket: 01.02.2012
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Januar 2012 brachte SPD diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 3 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 01.03.2012 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf3 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FAG, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD (= Kenntnis)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD und LINKE. (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Piraten, ÖkoLinX-ARL und NPD (= Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Einzelne Angaben konnten nicht sicher zugeordnet werden. Maßgeblich ist der Originaltext.
Abstimmung: CDU, GRÜNE, FDP und FREIE WÄHLER gegen SPD, LINKE., Piraten, ÖkoLinX-ARL, NPD und Stadtv. Dr. Dr. Rahn (= Annahme)