Einrichtung eines großen EU-Hauses in Frankfurt am Main
Zusammenfassung
In diesem Antrag wird die Einrichtung eines großen EU-Hauses in Frankfurt am Main vorgeschlagen, um den Bürgern, Unternehmen und Schulen einen zentralen Informations- und Begegnungsort zur Europäischen Union zu bieten. Diese Maßnahme soll die Rolle Frankfurts als europäischer Knotenpunkt stärken und die Bürgerbeteiligung an EU-Angelegenheiten fördern.
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Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Der Magistrat wird aufgefordert, die Einrichtung eines zentralen EU-Hauses in Frankfurt am Main zu prüfen und vorzubereiten. Dieses Haus soll der Bevölkerung, Unternehmen, Schulen und Touristinnen sowie Touristen als Informations- und Begegnungsort zur Europäischen Union dienen und die Rolle Frankfurts als europäischen Finanz- und Verkehrsknotenpunkt sowie als Standort zahlreicher EU-relevanter Institutionen und Unternehmen unterstreichen.
Ziel ist es, ein interaktives, öffentlich zugängliches Zentrum zu schaffen, das Informationen über die EU, ihre Institutionen, Fördermöglichkeiten und europäische Projekte bereitstellt, Veranstaltungen und Workshops organisiert und den Dialog zwischen EU-Institutionen und Bürgerinnen und Bürgern fördert.
Begründung
Frankfurt am Main spielt eine herausragende Rolle in Europa: als Finanzmetropole, Verkehrsknotenpunkt und Sitz wichtiger europäischer Institutionen wie der Europäischen Zentralbank. Obwohl große EU-Häuser bisher vor allem in Hauptstadtstädten angesiedelt sind, rechtfertigt die besondere Stellung Frankfurts die Errichtung eines eigenen EU-Zentrums. Ein EU-Haus in Frankfurt bietet die Chance, die europäische Identität und Bürgerschaft zu stärken, Wissen über die EU zu verbreiten und den Zugang zu Förderprogrammen und europäischen Projekten zu erleichtern. Gleichzeitig würde ein solches Zentrum die internationale Sichtbarkeit Frankfurts als europäische Metropole erhöhen und neue Bildungs- und Begegnungsmöglichkeiten für Schulen, Universitäten und Bürgerorganisationen schaffen. Die Einrichtung eines EU-Hauses in Frankfurt wäre zudem ein Zeichen für Bürgernähe und Transparenz der EU-Politik und stärkt die Verbindung zwischen europäischen Institutionen und der Bevölkerung. Frankfurt würde damit eine Leuchtturmfunktion in Deutschland und Europa übernehmen und die Stadt als aktiven Partner in europäischen Projekten sichtbar machen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 30. Dezember 2025 brachte IBF diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 29.01.2026 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, AfD und Volt gegen CDU (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG, ÖkoLinX-ELF, Stadtv. Yilmaz und Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung) FRAKTION und Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, Linke, FDP, BFF-BIG, AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und Stadtv. Yilmaz gegen CDU und FRAKTION (= Prüfung und Berichterstattung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: Gartenpartei (= Prüfung und Berichterstattung) Stadtv. Bäppler-Wolf (= Ablehnung)