Arbeit von KOMPASS stärken - Gründerszene in Frankfurt fördern
Zusammenfassung
Der Antrag fordert eine Stärkung der KOMPASS gGmbH, die seit 25 Jahren Gründungsinteressierte und Unternehmer unterstützt. Angestrebt wird, die Finanzierung und Beratungskapazitäten zu verbessern, um die Nachfrage nach Gründerberatung in Frankfurt besser zu decken.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
- die KOMPASS gGmbH - Zentrum für Existenzgründungen Frankfurt am Main in ihrem Auftrag, Gründungsinteressierte, Gründer, Start-Ups und Unternehmen zu nachhaltigen Geschäftsmodellen mit vielfältigen Angeboten zu beraten und zu fördern, stärker zu unterstützen.
- zu prüfen und zu berichten, ob die Arbeit von KOMPASS durch einen eigenen Haushaltstitel mit jährlich ausgewiesenen Zuschüssen gestärkt werden kann. Gegebenenfalls ist das bei zukünftigen Haushaltsplänen entsprechend umzusetzen.
- eine sachgerechte Ausgleichszahlung der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH an die KOMPASS gGmbH sicherzustellen, damit die zusätzlichen Kosten für die Betrauung (Wirtschaftsprüfer, Buchhaltung, Berichterstattung) nicht über den Wirtschaftsbetrieb oder die Eigenmittel der KOMPASS gGmbH aufgebracht werden müssen.
- die Finanzierung von zwei dringend benötigten zusätzlichen Beratungsstellen bei der KOMPASS gGmbH sicherzustellen, um die dauerhaft hohe Nachfrage nach Beratung erfüllen zu können.
- eine Übersicht aller kommunal geförderten Angebote und Arbeitsmarktprojekte für Gründer und Start-Ups bereitzustellen mit dem Ziel, eine bessere Vernetzung aller Akteure in Frankfurt herzustellen und um Redundanzen und Lücken aufzuzeigen.
Begründung
Seit 25 Jahren unterstützt KOMPASS Gründer, Start-ups und Unternehmer in der Planung, beim Aufbau und der Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen. Die KOMPASS gGmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH (WiFö) und arbeitet eng mit dieser zusammen. Die Finanzierung von KOMPASS erfolgt aus den Mitteln der WiFö und ist für die Stadtverordnetenversammlung nicht transparent. Die gemeinnützige Gesellschaft berät und qualifiziert sehr erfolgreich Gründerinnen und Gründer von der Gründungsphase bis hin zum internationalen Marktauftritt. Zum Angebot vom KOMPASS gehören Workshops, Netzwerk-Events, Seminare, Programme und Beratungen zu Themen wie Finanzierung, Business-Plan, Marktauftritt, Digitalisierung und Marketing. Außerdem kann die KOMPASS gGmbH bestens beraten, wenn es um Fragen zu kommunalen Fördermöglichkeiten geht. Darüber hinaus bietet KOMPASS eine Plattform für aktuelle Trends und Zukunftsthemen. Die Arbeit von KOMPASS als Baustein der Wirtschaftsförderung hat für den Standort Frankfurt eine hohe Bedeutung und muss deshalb finanziell noch besser abgesichert sein. Die gemeinnützige Gesellschaft ist mit einem öffentlichen Akt der Stadt Frankfurt am 20.08.2018 mit sogenannten "Dienstleistungen von allgemeinem wirtschaftlichen Interesse" (DAWI) betraut worden. Allerdings muss der Wettbewerbsbereich regelmäßig den defizitären DAWI-Bereich ausgleichen, denn die Gesellschaft muss dafür Drittmittel einwerben und erhält nur mittelbare Ausgleichsleistungen. Das muss dringend geändert werden. Außerdem muss sichergestellt werden, dass es in Frankfurt bei Gründungs-, Startup und Arbeitsmarktprojekten keine Redundanzen gibt und die Zusammenarbeit alle Akteure adäquat funktioniert.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. April 2025 brachte CDU diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 2 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten.
Beratungsverlauf2 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, SPD, FDP und Volt gegen CDU, Linke, BFF-BIG, AfD und FRAKTION (= Beratung)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD und Volt gegen Linke und FDP (= Ablehnung) Sonstige Voten/Protokollerklärung: BFF-BIG und AfD (= Annahme) ÖkoLinX-ELF und FRAKTION (= Ablehnung)