Mehr Tierschutz für Frankfurt
Zusammenfassung
Der Antrag zielt darauf ab, den Tierschutz in Frankfurt zu stärken, indem eine Stelle für einen Tierschutzbeauftragten eingerichtet und die Tierheime finanziell unterstützt werden. Dies soll die Vernetzung der kommunalen Aktivitäten und die Versorgung von Fundtieren verbessern.
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E-Mail-Abo einrichtenAntrag
Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
- Der Magistrat richtet die Stelle eines*r Tierschutzbeauftragten für Frankfurt ein.
- Der Magistrat unterstützt die Tierheime in den Stadtteilen Fechenheim (Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung von 1841 e.V.), Nied (Tierschutzverein Schwalbach und Frankfurt-West e.V.) und in Hattersheim (Tierschutzverein Hattersheim und Umgebung e.V.) mit einer Fundtierpauschale in der Höhe von 3,00 Euro pro Einwohner*in der Stadt Frankfurt. Hierfür werden mit allen drei Tierheimen entsprechende Verträge abgeschlossen.
Begründung
Der Tierschutz gehört zu den gesetzlichen Pflichtaufgaben einer Kommune. Um den Tierschutz in Frankfurt zu stärken, soll eine neue Position, die eines*r Tierschutzbeauftragten, in Frankfurt geschaffen werden. Ziel ist es, die bereits bestehenden kommunalen Aktivitäten, so wie das starke Engagement der Zivilgesellschaft in diesem Bereich besser zu vernetzen. Ebenso können hierdurch Bildungs-, Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit gebündelt und eine größere Breitenwirkung entfaltet werden. Seit langem sind die Tierheime in den Stadtteilen Nied, Fechenheim und dem zum Stadtgebiet angrenzendem Hattersheim chronisch unterfinanziert. Um diesen Zustand zu ändern und es den Tierheimen zu ermöglichen, sich ausreichend um alle Fundtiere im Gebiet der Stadt Frankfurt zu kümmern, rechnet der Deutsche Tierschutzbund mit einer Finanzierungsgrundlage von 2,50 bis 3 Euro pro Einwohner*in. Dies wären aktuell rund 2,3 Millionen Euro. Lediglich das Tierheim in Fechenheim besitzt derzeit einen Vertrag mit der Stadt über die Aufnahme von Fundtieren. Die Standorten Nied und Hattersheim besitzen dagegen keine Verträge mehr. Um die Versorgung von Tieren in allen drei Standorten zu gewährleisten, benötigen diese einen gültigen Vertrag. Hierfür hat die Stadt Sorge zu tragen. Denn nur so können die Tierheime die kommunale Pflicht zur Aufnahme von Fundtieren übernehmen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Ein Vorschlag für eine Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung. Er wird in den Fraktionen vorbereitet, in Ausschüssen vorberaten und im Plenum beschlossen — oder zur Prüfung an den Magistrat überwiesen.
- 1Fraktion bringt Antrag ein
- 2Ausschüsse beraten & empfehlen
- 3Plenum beschließt
Der Weg dieser Vorlage
Am 11. Oktober 2024 brachte Linke diesen Antrag in die Stadtverordnetenversammlung ein. In 4 Sitzungen wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 14.11.2024 im Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.
Beratungsverlauf4 Beratungen
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen Linke und FRAKTION (= Annahme) Sonstige Voten/Protokollerklärung: ÖkoLinX-ELF und Gartenpartei (= Annahme) BFF-BIG (= Ziffer 1. Ablehnung, Ziffer 2. Annahme)
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: zu a) Ziffer 1.: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD, Volt und BFF-BIG gegen Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION und Gartenpartei (= Annahme) Ziffer 2.: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, AfD und Volt gegen Linke, ÖkoLinX-ELF, FRAKTION, BFF-BIG und Gartenpartei (= Annahme)