Sportfördermittel hier: Bauinvestitionen
Zusammenfassung
Der Magistrat schlägt vor, dem TC Niddapark Frankfurt am Main e.V. einen Zuschuss von 104.860 € für den Neubau von drei Padel-Feldern und dem Tennisclub Europaviertel Frankfurt e.V. einen Förderbetrag von 90.303 € für den Bau von zwei Tennisplätzen zu gewähren. Dies soll die Attraktivität der Sportstätten erhöhen und den gestiegenen Bedarf an Trainingsmöglichkeiten decken.
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Thema Sport, Freizeit und Bäder verfolgenBeschlussvorschlag
- Es wird zugestimmt, dass dem TC Niddapark Frankfurt am Main e.V. für den Neubau von drei Padel-Feldern ein Zuschuss von 104.860 € und dem Tennisclub Europaviertel Frankfurt e.V. ein Förderbetrag von 90.303 € für den Bau von zwei Tennisplätzen bewilligt wird.
- Die Mittel hierfür stehen in der Produktgruppe 21.16 (Sportförderung), Projektdefinition 5.007482 "Investitionszuschüsse für vereinseigene Sportstätten", zur Verfügung.
- Es dient zur Kenntnis, dass für den Neubau der drei Padel-Felder des TC Niddapark e.V. bei einer Abschreibungsdauer der Maßnahme von 20 Jahren mit einem Aufwand für Abschreibung in Höhe von 5.243,00 € p. a. und mit einer kalkulatorischen Verzinsung von 760,24 € p.a. zu rechnen ist. Für den Neubau der zwei Tennisplätze durch den Tennisclub Europaviertel e.V. betragen die Aufwendungen für die Abschreibung bei einer Abschreibungsdauer von 20 Jahren 4.515,15 € p.a. und die kalkulatorische Verzinsung 654,70 € p.a. Mit den Maßnahmen sind keine zusätzlichen personellen Folgekosten verbunden.
Begründung
A) Zielsetzung
Die Stadt Frankfurt am Main hat sich zum Ziel gesetzt, die Frankfurter Sportvereine auf Grundlage der Sportförderrichtlinien bei größeren Sanierungs-, Erweiterungs- und Neubaumaßnahmen an ihren vereinseigenen Sportstätten zu unterstützen und damit sicher zu stellen, dass die Vereine einen reibungslosen Sportbetrieb ermöglichen können, um die Attraktivität für ihre Mitglieder zu erhalten.
Durch die Gewährung von Zuschüssen trägt die Stadt Frankfurt dazu bei, attraktive Sportstätten zu schaffen, die sie sonst aufgrund mangelnder Flächen nicht anbieten kann. Zudem wären die Finanzierungskosten bei einem Bau in Eigenregie um ein vielfaches höher.
Der Padel Sport in Deutschland erfreut sich zunehmender Beliebtheit und bietet eine interessante Alternative zum Tennissport. Padel wird in einem Käfig aus Glas- und Drahtgitterelementen gespielt. Beim Padel ist mehr Geschicklichkeit als Kraft gefragt, daher ist diese Sportart für alle Altersgruppen geeignet. Um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden, beabsichtigt der TC Niddapark e.V. den Bau von drei Padel-Feldern.
Beim Tennisclub Europaviertel e.V sind in den letzten Jahren die Mitgliederzahlen kontinuierlich gestiegen und somit auch der Bedarf an Trainingsmöglichkeiten. Durch den Bau von zwei neuen Keramiksand-Allwetterplätzen soll dieser Bedarf zukünftig abgedeckt werden. Keramiksand-Allwetterplätze bieten den Vorteil, dass diese ganzjährig bespielbar sind und zudem keine Bewässerung benötigen.
B) Alternativen
Keine
C) Lösungen
Mit der Errichtung von drei Padel-Feldern wird der TC Niddapark e.V. der gestiegenen Nachfrage nach Spielmöglichkeiten für den Padel Sport gerecht.
Durch den Bau zwei weiterer Tennisplätze beim Tennisclub Europaviertel e.V. kann der Bedarf an zusätzlichen Trainingsmöglichkeiten abgedeckt werden.
D) Kosten
- Zuwendungshöhe
Die vorliegenden Anträge des TC Niddapark e.V. und des Tennisclubs Europaviertel e.V. wurden geprüft. Das Prüfungsergebnis ist in Form der Fördervorschläge dargestellt. Die in der Vorschlagsliste genannten Zuschussbeträge von insgesamt 195.163 € sind zur ordnungsgemäßen Weiterführung der Vereinsarbeit erforderlich.
Für den Bau von drei Padel-Feldern des TC Niddapark e.V. beträgt der städtische Zuschussbetrag 104.860 €. Dies entspricht 50% der zuwendungsfähigen Kosten von 209.719,49 € bei einem Jugendanteil von 35,9 %.
Der städtische Zuschuss für den Tennisclub Europaviertel e.V. beläuft sich auf 90.303 € bei einem Jugendanteil von 54,2 % und einer Zuschusshöhe von 50 % der zuwendungsfähigen Kosten von 180.605,09 €.
2. Finanzierungsbedarfszeitraum mit Angabe der Jahresraten
Für die Maßnahme wird der bewilligte Zuschussbetrag in Höhe von insgesamt 195.163 € nach Beschlussfassung verpflichtet und kassenwirksam.
3. Zugehörige Folgeinvestitionen | keine
| 4. Jahresfolgekosten | |
| a) personelle Folgekosten | keine |
| b) sachliche Folgekosten | keine |
| c) Kapitalkosten | |
| Abschreibung (20 Jahre) | 9.758,15 € p. a.< |
| /p> Kalkulatorische Verzinsung (1,45%) | 1.414,94 € p. a. |
5. Jahreserträge | keine
6. Leistungen Dritter | keine
7. Stellenplanmäßige Auswirkungen | keine
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 12. Juni 2023 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 13.07.2023 im Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Sport angenommen.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: GRÜNE, CDU, SPD, FDP, LINKE., AfD, Volt, ÖkoLinX-ELF und BFF-BIG Sonstige Voten/Protokollerklärung: FRAKTION (= Annahme)