Benennung einer Straße im Ortsbezirk 6 (Sossenheim) als Vorankündigung und zur Beschlussfassung durch den Ortsbeirat
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Vortrag des Magistrats vom 11.06.2012, M 139
Betreff: Benennung einer Straße im Ortsbezirk 6 (Sossenheim) als Vorankündigung und zur Beschlussfassung durch den Ortsbeirat I. Straßenbenennung Ortsbezirk 6 Stadtbezirk 632 (Sossenheim-Ost) Benennung einer Straße Die im Geltungsbereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplans Nr. 341 - Gewerbegebiet Sossenheim gelegene öffentliche Verkehrsfläche soll nach den planerischen Festsetzungen ausgebaut werden. Diese Erschließungsanlage ist zu benennen. Als Vorankündigung und zur Beschlussfassung durch den Ortsbeirat wird Folgendes vorgeschlagen: Die nördlich der A 66 und westlich der Wilhelm-Fay-Straße gelegene unbenannte Straße Nr. 8539 wird nach der Kommunalpolitikerin und Dipl.-Handelslehrerin Annemarie Schlordt (1901 - 1977) in "Annemarie-Schlordt-Straße" benannt. II. Der unter der Ziffer I vorgeschlagenen Benennung wird zugestimmt.
Begründung: A. Zielsetzung: Die zu benennende Straße dient der Erschließung von Baugrundstücken im Geltungsbereich des rechtsverbindlichen Bebauungsplans Nr. 341 - Gewerbegebiet Sossenheim. B. Alternativen: Keine. Die Straßenbenennungsmaßnahme ist aus polizeilichen, postalischen und Orientierungsgründen erforderlich. C. Lösung: Die zu benennende Straße dient der weiteren Erschließung des Gewerbegebietes Sossenheim. Nach dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 16.11.1989, § 1781, sollen bei der Benennung von Straßen, Wegen und Plätzen die Namen bekannter und bedeutender Frauen verstärkt berücksichtigt werden. Der zur Benennung vorgeschlagene Name wird im Verzeichnis der zur Straßenbenennung vorgeschlagenen Namen (Vorschlagsliste) geführt und soll das vorhandene Namensgebiet nach Kommunalpolitikern (Wilhelm Fay, Heinrich Hopf, Leonhard Heißwolf und Adolph Prior) ergänzen. Annemarie Schlordt, Kommunalpolitikerin, Dipl.-Handelslehrerin und Lehrerin, geboren am 20.08.1901 in Kassel, gestorben am 10.03.1977 in Frankfurt a.M. Sie hat in Frankfurt a.M. Volks- und Betriebswirtschaft studiert. Seit 1923 war Annemarie Schlordt im Schuldienst beschäftigt. Parallel engagierte sie sich in der Kommunalpolitik. Sie war ab 1930 Mitglied der Deutschen Staatspartei und nach dem Zweiten Weltkrieg Mitglied der CDU. Von 1952 bis 1968 war sie Stadtverordnete. Sie gehörte damals zu den wenigen weiblichen Stadtverordneten, die sich im wirtschaftspolitischen Bereich betätigten. 1964 wurde sie mit der Ehrenplakette der Stadt Frankfurt a.M. ausgezeichnet. D. Kosten: Entfällt Anlage 1 (ca. 167 KB)Beratung im Ortsbeirat: 6 Versandpaket: 13.06.2012
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine Beschlussvorlage, die der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorlegt — für Angelegenheiten, die deren Zustimmung brauchen. Sie wird in Ausschüssen und im Plenum beraten, dann entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.
- 1Magistrat legt Vortrag vor
- 2Ausschüsse beraten
- 3Plenum entscheidet
Der Weg dieser Vorlage
Am 11. Juni 2012 legte der Magistrat diesen Vortrag der Stadtverordnetenversammlung vor. In einer Sitzung wurde über die Vorlage beraten. Zuletzt wurde sie am 21.08.2012 im OBR 6 angenommen.
Beratungsverlauf1 Beratung
Stimmen beziehen sich auf den jeweiligen Beschluss.
Abstimmung im Original
Abstimmung: Einstimmige Annahme