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Unter anderem die Stadtwerke Wiesbaden warnen vor der massenhaften Anschaffung von elektrischen Wärmequellen für private

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadtwerke warnen vor der massenhaften Anschaffung elektrischer Heizgeräte, da dies zu einer Überlastung des Stromnetzes führen könnte. Der Magistrat appelliert an die Bürger*innen, Energie zu sparen, um eine mögliche Stromabschaltung zu vermeiden.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

Unter anderem die Stadtwerke Wiesbaden warnen vor der massenhaften Anschaffung von elektrischen Wärmequellen für private Haushalte. Würden alle eingeschaltet, käme es zur Überlastung und damit zu einer automatischen Abschaltung. Heizlüfter, Radiatoren, Heizstrahler et cetera seien keine Alternative zur Gasversorgung. Werde das Stromnetz mit einer unerwarteten und ungewöhnlich hohen Überlastung konfrontiert, komme es zur automatischen Abschaltung des Netzes als Schutzmaßnahme. Dann fließe kein Strom mehr. Ich frage den Magistrat: Ist die Situation in Frankfurt genauso, und wie will der Magistrat verhindern, dass es unter Umständen - zum Beispiel hoher Gaspreis versus niedrigerer Strompreis - zu einer solchen Abschaltung kommt?

Antwort des Magistrats

Grundsätzlich ist von der Anschaffung eines Heizlüfters, um Gas zu sparen, abzuraten. Elektrische Heizgeräte wie Heizlüfter, Radiatoren und Konvektoren sind nicht dafür gemacht, eine Heizung zu ersetzen. Aufgrund ihres sehr hohen Strombedarfs sind sie mit hohen Kosten verbunden und können die Stromnetze gegebenenfalls überlasten, die nicht für einen solchen Anstieg des Stromverbrauchs ausgelegt sind.

Vor dem Hintergrund einer möglichen Gasnotlage, die das Problem noch verschärft, teilt der Magistrat die Sorge, dass die Stromversorgung ausfallen könnte. Damit das nicht geschieht, appelliert der Magistrat an die Bürger*innen und Unternehmen, so viel Energie wie möglich einzusparen. Dazu gehören Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit wie die aktuelle Plakatkampagne "Frankfurt spart Heizenergie", kostenlose Beratungsangebote, zum Beispiel durch den Energiepunkt Frankfurt Rhein Main, Energiespartipps im Internet, www.klimaschutz-frankfurt.de, und die Umfrage der Klimadezernentin Rosemarie Heilig bei Unternehmen, wie diese in der jetzigen Situation Energie sparen.

Darüber hinaus versucht die Stadtverwaltung durch die Umsetzung von kurzfristigen Energiesparmaßnahmen in diesem Winter 20 Prozent weniger Energie zu verbrauchen. Das ist die Einsparmenge, die nach Berechnungen der Bundesnetzagentur erbracht werden muss, um gut über den Winter zu kommen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 15. September 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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