Mit Beschluss § 5019 der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2019 wurde das in der M 199/19, „Klimaallianz“, formulier
Zusammenfassung
Die Umstellung des Heizkraftwerks West von Kohle auf Gas wird als notwendig erachtet, um den Klimaschutz zu fördern. Trotz geopolitischer Herausforderungen bleibt das Projekt wichtig für die Energieversorgung in Frankfurt.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenFrage an den Magistrat
Mit Beschluss § 5019 der Stadtverordnetenversammlung vom 12.12.2019 wurde das in der M 199/19, "Klimaallianz", formulierte Ziel verabschiedet, das HKW West im Gutleutviertel "Mitte des kommenden Jahrzehnts" von Kohle auf Gas umzustellen. Die Mainova solle "unmittelbar" mit den vorbereitenden Maßnahmen beginnen. Laut FAZ vom 26.07.2022 stünde dieses Ziel seit dem russischen Überfall auf die Ukraine zwar zur Disposition, der Vorstand der Mainova halte aber eisern daran fest. Ich frage den Magistrat: Wie bewertet der Magistrat die Umstellung des HKW West von Kohle auf Gas unter den neuen geopolitischen Gegebenheiten, und welcher Aufwand wurde bisher in die angestrebte Umrüstung investiert? Angabe bitte auch in Euro-Beträgen.
Antwort des Magistrats
Die Umstellung des Heizkraftwerks West zunächst auf Erdgas und später auf grünen Wasserstoff steht nicht zur Disposition und ist aus Klimaschutzgründen wichtig und richtig.
Im Augenblick kann das Kohlekraftwerk stärker genutzt werden, um die Energieversorgung in Frankfurt zu stabilisieren.
Für die neue Anlage wird eine Wasserstofffähigkeit in einer Größenordnung von 75 bis 100 Prozent angestrebt. Von den veranschlagten Investitionsbefunden von über 300 Millionen Euro wurde bisher ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag verausgabt.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 15. September 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.