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Der Werbung des Dezernats V war zu entnehmen, dass - anstatt dem Bürgeramt endlich eine vernünftige digitale Terminverga

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die Einführung eines Terminsystems im Bürgeramt, um den Bürger*innen eine flexiblere Terminvergabe zu ermöglichen. Es wird vorgeschlagen, dass die Bürger*innen jeden Mittwoch ohne Termin erscheinen können, um dringende Angelegenheiten zu erledigen. Ziel ist es, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Bürger*innen gerecht zu werden und die Wartezeiten zu evaluieren.

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Frage an den Magistrat

Der Werbung des Dezernats V war zu entnehmen, dass - anstatt dem Bürgeramt endlich eine vernünftige digitale Terminvergabe zu verpassen, die es den Menschen ermöglicht, auch außerhalb der frühen Morgenstunden Termine zu vereinbaren - es im Zentralen Bürgeramt auf der Zeil einen Tag gibt, an dem die Frankfurter Bürger*innen ohne einen Termin erscheinen können. Die Bürger*innen sollen einfach jeden Mittwoch im Bürgeramt vorbeischauen, Zeit mitbringen, um dort dringende Dinge, Amtsgänge wie Urlaubstage zu erledigen.

Ich frage den Magistrat:

Mit welchen Wartezeiten dürfen die Bürger*innen rechnen, und werden die armen Menschen in dieser Zeit mit ausreichend Food & Beverages - auf Neudeutsch: Handkäs und Äbbelwoi - versorgt?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner,

sehr geehrter Herr Stadtverordneter Wehnemann,

meine Damen und Herren!

Mittwochs im Juli kann nicht nur das Zentrale Bürgeramt, sondern es können auch die Bürgerämter Höchst, Dornbusch, Nordwest, Bergen-Enkheim und Sachsenhausen ohne vorherige Terminvereinbarung besucht werden. Dies ist ein Versuch, um den unterschiedlichen Lebensrealitäten und damit Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger möglichst gleichermaßen gerecht zu werden. Diejenigen, die weiterhin lieber mit festem Termin auf das Amt gehen möchten, nutzen die Terminvereinbarung an den restlichen Tagen in der Woche. Diejenigen, die längerfristig planen müssen, aber Wartezeiten in Kauf nehmen, können auf den Mittwoch ausweichen.

Die Maßnahme ist zunächst auf den Monat Juli beschränkt. Im Anschluss werden die Daten und Erfahrungen vollumfänglich evaluiert, und es werden die entsprechenden Schlüsse daraus gezogen.

Ein neues bürgerfreundlicheres Terminbuchungssystem kann voraussichtlich im ersten Quartal 2023 in Betrieb genommen werden.

Ferner begrüßt der Magistrat der Stadt Frankfurt am Main, wenn die Fraktion DIE FRAKTION die Initiative ergreift, einen entsprechenden Bürger-Service aufzubauen.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 7. Juli 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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