Anfang dieses Jahres stellte der Radentscheid Frankfurt ein Konzept für kleine Kreuzungen vor, das diese für Passanten u
Zusammenfassung
Der Radentscheid Frankfurt hat ein Konzept namens "Siglinde" vorgestellt, um kleine Kreuzungen sicherer für Fußgänger und Radfahrer zu gestalten. Der Magistrat wird gefragt, wo bereits Planungen zur Umsetzung bestehen und ob die Ortsbeiräte in die Identifikation geeigneter Kreuzungen einbezogen werden.
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Thema Fahrradfahren verfolgenFrage an den Magistrat
Anfang dieses Jahres stellte der Radentscheid Frankfurt ein Konzept für kleine Kreuzungen vor, das diese für Passanten und Radfahrende deutlich sicherer machen soll. Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat: An welchen Stellen gibt es seitens des Straßenverkehrsamtes bereits Planungen, "Siglinde" umzusetzen, und werden die Ortsbeiräte bislang bei der Identifikation geeigneter Kreuzungen in die Planung mit einbezogen?
Antwort des Magistrats
Das Kreuzungskonzept "Siglinde" des Radentscheids ist ein positiver Beitrag die Umgestaltung von Knotenpunkten ohne Lichtsignalanlage zu diskutieren und zu forcieren.
Das Kreuzungskonzept "Siglinde" fasst verschiedene Gestaltungselemente mit dem Schwerpunkt der Verkehrssicherheit in einer Systemskizze insbesondere für Tempo 30-Zonen zusammen. Die enthaltenen Elemente werden schon seit längerem auch in Planungen der Stadt Frankfurt am Main berücksichtigt. Grundlage der Planungen sind jedoch die bundesweit gültigen technischen Regelwerke, die auf die jeweiligen Rahmenbedingungen vor Ort anzupassen sind. Dies beinhaltet beispielsweise die Kreuzungsgeometrie, Flächenverfügbarkeit, Leitungstrassen und die jeweiligen Bedürfnisse der verschiedenen Verkehrsteilnehmergruppen einschließlich ÖPNV und Lieferverkehr.
Die Umgestaltung von Kreuzungen erfolgt priorisiert im Rahmen anlassbedingter Projekte, zum Beispiel aufgrund des Straßenzustands und Verkehrssicherheitsdefiziten.
Eine Umsetzung des Konzepts "Siglinde" ist anlassbezogen auf den Straßenraum anzupassen.
Vorschläge der Ortsbeiräte zu Knotenpunkten, bei denen sie Handlungsbedarf für eine Umgestaltung sehen werden gerne entgegengenommen. Diese können dann nach Priorität in die Projektliste aufgenommen werden
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Mai 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.