In Frankfurt wurde vor Kurzem stolz die neue Grüne-Welle-App „trafficpilot“ vorgestellt, deren Entwicklung Pressebericht
Zusammenfassung
Die neue Grüne-Welle-App "trafficpilot" in Frankfurt am Main hat in der praktischen Anwendung nicht die erwarteten Ergebnisse geliefert. Die Frage an den Magistrat zielt darauf ab, die Bewertung der ersten Praxiserfahrungen und die zukünftige Fortführung des Projekts zu klären.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFrage an den Magistrat
In Frankfurt wurde vor Kurzem stolz die neue Grüne-Welle-App "trafficpilot" vorgestellt, deren Entwicklung Presseberichten zufolge 250.000 Euro kostete, wovon der Bund die Hälfte trug. Im praktischen Gebrauch stellt sich heraus, dass diese - für Nutzer kostenlose - Smartphone-Anwendung in keiner Weise das hält, was sie verspricht. So sind etwa nur die Hälfte der Ampeln im Frankfurter Stadtgebiet erfasst, im Berufsverkehr ist die App nutzlos und die Ablenkung des Fahrzeuglenkers durch das Display stellt sich als sehr gefährlich heraus.
Ich frage den Magistrat:
Wie bewertet der Magistrat die ersten Praxiserfahrungen mit dieser App, und wie lange will er dieses offensichtlich fehlgeschlagene Projekt noch fortführen?
Antwort des Magistrats
Die Stadt Frankfurt am Main hat keine App als solches gekauft, sondern die Grundlagen für die Bereitstellung von Schaltzeitprognosen entwickeln lassen, die nun unter anderem via App zur Verfügung stehen. Die Maßnahme ist Teil des Green City Masterplans der Stadt Frankfurt am Main.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Mai 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.