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Seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sind die Preise für Öl und Gas in die Höhe geschnellt. Die Ver

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt soll sich von russischen Energieträgern emanzipieren, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Der Anteil russischer Energieträger an der Strom- und Wärmeversorgung soll ermittelt werden, um die Auswirkungen des Krieges zu bewerten.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sind die Preise für Öl und Gas in die Höhe geschnellt. Die Versorgungssicherheit der Stadt Frankfurt mit Strom ist essentiell, umso wichtiger scheint es, sich schnellstmöglich von russischen Lieferungen von Energieträgern zu emanzipieren.

Darum frage ich den Magistrat:

Wie hoch ist der Anteil der russischen Energieträger an den Heiz- und Stromkraftwerken, die die Stadt Frankfurt versorgen, und wie hat dieser sich seit Beginn des Krieges verändert?

Antwort des Magistrats

Insgesamt ist laut Bundesnetzagentur ein genereller Rückgang des Anteils russischer Energieträger in der Strom- und Wärmeversorgung Deutschlands festzustellen. Seit Ausbruch des Krieges haben sich die deutschen Energie-Importe aus Russland laut Bericht der Bundesregierung deutlich reduziert:

- bei Gas von 55 Prozent auf aktuell 35 Prozent;

- bei Steinkohle von 50 Prozent auf aktuell acht Prozent.

Die Mainova AG beschafft Erdgas am Großhandelsmarkt in Deutschland. Die beschafften Mengen sind hinsichtlich ihrer Herkunft nicht gekennzeichnet.

Die im Heizkraftwerk West, HKW West, eingesetzte Steinkohle wurde bisher in einem Mix verschiedener Herkunftsländer bezogen bei dem der überwiegende Anteil aus Russland stammt. Mit in Kraft treten des Embargos wird die Kohle über Vorlieferanten am internationalen Markt beschafft und damit der Bezug aus Russland bis spätestens August vollständig eingestellt sein.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 5. Mai 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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