Frankfurt ist seit 29 Jahren wie die meisten A-Städte auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes vertreten. Die Messe dient
Zusammenfassung
Gegenstand der Frage ist der städtische Eigenanteil an den Gesamtkosten der MIPIM-Teilnahmen sowie deren konkrete dokumentierte Wirkungen. In der Antwort wird erklärt, dass die Teilnahme an der MIPIM einen wichtigen Bestandteil des internationalen Standort- und Immobilienmarketings für Frankfurt darstellt und sich vor allem durch private Standpartner finanziert.
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E-Mail-Abo einrichtenFrage an den Magistrat
Frankfurt ist seit 29 Jahren wie die meisten A-Städte auf der Immobilienmesse MIPIM in Cannes vertreten. Die Messe dient nicht nur dem Geschäftsabschluss, sondern auch dem Beziehungsaufbau und Standortmarketing, deren Wirkung sich erst langfristig entfaltet. Angesichts der Haushaltslage sind langjährige Ausgaben gleichwohl auf ihren Nutzen zu prüfen und nachvollziehbar zu belegen. Ich frage den Magistrat: Wie hoch war der städtische Eigenanteil an den Gesamtkosten, die der Stadt Frankfurt und der Wirtschaftsförderung für die MIPIM-Teilnahmen 2021 bis 2025 entstanden sind, und welche konkreten dokumentierten, der Teilnahme zurechenbaren Wirkungen - etwa Bauprojekte und Ansiedlungen - können diese Kosten in ein angemessenes Verhältnis setzen?
Antwort des Magistrats
Vom
10. bis 13. März 2026 präsentierte sich die Stadt Frankfurt und die Metropolregion RheinMain mit der Immobilienwirtschaft auf einem gemeinsamen Stand auf der Marché International des Professionnels de l´Immobilier (MIPIM). Ein zentrales Ziel der Finanzierung der Immobilien-Messauftritte der Wirtschafts- förderung Frankfurt am Main besteht darin, dass sich die gemeinsamen Messeauf-tritte selbst tragen. Dies wird vor allem durch die Beteiligung privater Standpartner aus der Immobilien- und Finanzwirtschaft erreicht. Die Wirtschaftsförderung übernimmt dabei die organisatorische Koordination und die übergreifende Standortrepräsentation, während die realen Kosten über Standpartnerbeteiligungen refinanziert werden. Die Teilnahme des Stadt Frankfurt am Main an der MIPIM ist ein wichtiger Bestandteil des internationalen Standort- und Immobilienmarketings. Frankfurt steht im Wettbewerb mit anderen europäischen Metropolen um Investitionen, Unternehmensansiedlungen und internationale Aufmerksamkeit. Auf der MIPIM treffen sich zentrale Akteure der globalen Immobilien- und Finanzwirtschaft - darunter Investoren, Projektentwickler, Banken, Fonds und kommunale Entscheidungsträger. Für Frankfurt bietet die Messe daher die Möglichkeit, sich als moderner Finanz-, Immobilien- und Zukunftsstandort international sichtbar zu positionieren. Dabei verfügt kaum eine andere Stadt in Deutschland über so viele herausragende Immobilienprojekte wie Frankfurt am Main und ist daher besonderes im Fokus von Projektentwicklern und internationalen Investoren. Dabei ist zu beachten, dass viele große Stadtentwicklungs- und Infrastrukturprojekte ohne internationales Kapital nicht realisierbar wären. Dabei geht es nicht nur um kurzfristige Geschäftsabschlüsse, sondern um langfristige Beziehungen und Vertrauen zwischen Stadt, Wirtschaft und Kapitalgebern. Gerade bei großen Immobilienprojekten entstehen Entscheidungen häufig über Jahre hinweg - persönliche Kontakte und internationale Präsenz gelten deshalb als strategisch wichtig. Darüber hinaus nutzt Frankfurt die Messe, um aktuelle Entwicklungsprojekte und Zukunftsthemen zu präsentieren. Dazu zählen etwa Wohnungsbau, nachhaltige Quartiersentwicklung, Hochhausprojekte, Mobilität, Digitalisierung sowie der Ausbau von Rechenzentrums- und KI-Infrastruktur. Die Wirtschaftsförderung zeigt damit, dass Frankfurt nicht nur Finanzzentrum, sondern auch ein innovativer und attraktiver Wirtschaftsstandort ist.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 13. Mai 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.