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Am 04.05.2026 haben sich die Parteien BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und DIE LINKE sowie deren Bundestagsfraktionen entschlo

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage betrifft die Entscheidung der Stadt Frankfurt, ihre Präsenz auf der Plattform X aufrechtzuerhalten, obwohl andere Parteien und Städte diese eingestellt haben. Der Magistrat betont, dass die Stadt weiterhin eine wichtige Informationsquelle darstellt und an ihrer Kommunikationsstrategie festhält.

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Frage an den Magistrat

Am 04.05.2026 haben sich die Parteien BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und DIE LINKE sowie deren Bundestagsfraktionen entschlossen, ihre Accounts auf X stillzulegen. Auch in Frankfurt hatten wir diese Diskussionen bereits mehrfach. Die Stadt ist jedoch immer noch auf dem Portal des rechtsextremen Elon Musk vertreten. Daher frage ich nach zwei Jahren erneut: Wann wird die offene und liberale Stadt Frankfurt endlich den vielen anderen Städten, diesen Parteien und Organisationen folgen und die Unterstützung für diesen Menschenfeind durch das Verlassen von X beenden?

Antwort des Magistrats

Die Stadt Frankfurt am Main betreibt ihre Kommunikationskanäle nicht aus Sympathie für Plattformbetreiber, sondern aus Verantwortung für die Menschen in dieser Stadt. Das Presse- und Informationsamt, PIA, das die städtischen Kanäle von frankfurt.de verantwortet, beobachtet die Entwicklung der Plattform X weiterhin aufmerksam und nimmt die dort zunehmenden Probleme sehr ernst. Dabei ist dem PIA bewusst, dass es in einem Umfeld aus Desinformation, Fake-Profilen und emotionalisierter Debatte schwieriger geworden ist, mit verlässlichen Informationen sichtbar zu bleiben. Gerade deshalb hält die Stadt Frankfurt eine seriöse und faktenbasierte Präsenz auf X weiterhin für wichtig. Trotz rückläufiger Nutzerzahlen erreicht der städtische Account nach wie vor eine außergewöhnlich große Öffentlichkeit. Mit aktuell rund 243.000 Followerinnen und Followern gehört frankfurt.de bundesweit zu den Kommunen mit der größten Reichweite auf

X. Diese Reichweite ist insbesondere in Krisen- und Gefahrensituationen relevant - etwa bei Bombenentschärfungen, Stromausfällen oder Starkregenereignissen. Gemeinsam mit der Feuerwehr kann die Stadt Frankfurt auf X in besonderen Lagen kurzfristig mehr als 350.000 Menschen schnell, verlässlich und niedrigschwellig erreichen. Mit dem zusätzlichen Angebot auf BlueSky hat die Stadt Frankfurt bereits gezielt einen weiteren Kommunikationskanal für Menschen aufgebaut, die X verlassen haben, aber weiterhin Informationen der Stadt Frankfurt über soziale Medien erhalten möchten. Die dort bislang erreichte Reichweite ist jedoch noch nicht mit der gewachsenen Präsenz auf X vergleichbar. Das Presse- und Informationsamt hält deshalb daran fest, auch dort weiterhin erreichbar zu sein und verlässlich zu informieren. Ebenso klar ist aber: Die Entwicklungen auf der Plattform geben Anlass zu anhaltender kritischer Beobachtung. Deshalb arbeitet die Stadt Frankfurt kontinuierlich daran, alternative Kommunikationskanäle auszubauen und die digitale Präsenz bestmöglich aufzustellen. Die weitere Entwicklung von X wird dabei fortwährend geprüft und die Kommunikationsstrategie der Stadt entsprechend angepasst.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 13. Mai 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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