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Seitdem das ehemalige Evangelische Gemeindezentrum in Westhausen in den Besitz der Stadt übergegangen ist, wird spekulie

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main plant die Nutzung des ehemaligen Evangelischen Gemeindezentrums in Westhausen. Die Anwohner wünschen sich ein sozial-medizinisches Nachbarschaftszentrum, während die Stadt aufgrund des Bedarfs an Kindergartenplätzen eine Kindertagesstätte in Erwägung zieht. Ziel ist es, die verkehrliche Situation zu berücksichtigen und ein verträgliches Nutzungskonzept zu entwickeln.

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Frage an den Magistrat

Seitdem das ehemalige Evangelische Gemeindezentrum in Westhausen in den Besitz der Stadt übergegangen ist, wird spekuliert, wie das Gebäude in Zukunft genutzt werden könnte. Die Anwohner wünschen sich dort ein "sozial-medizinisches Nachbarschaftszentrum", was auch vom Ortsbeirat 7 mehrheitlich unterstützt wird. Nun verhärtet sich das Gerücht, dass dort eine Kindertagesstätte geplant sei. Dies würde für den ohnehin schon - unter anderem durch Elterntaxis von zwei Schulen - übermäßig belasteten Stadtteil aus verkehrlicher Sicht eine Katastrophe darstellen.

Ich frage den Magistrat:

Ist dem Magistrat diese Situation bewusst, und in welcher Form wird er die Wünsche aus dem Stadtteil bezüglich der zukünftigen Nutzung des Objektes in seine Überlegungen einbeziehen?

Antwort des Magistrats

Der Erwerb des Evangelischen Gemeindezentrums in Westhausen als Bestandteil eines Immobilienpakets, das die Stadt Frankfurt am Main von dem Evangelischen Regionalverband erwerben möchte, ist bislang nicht erfolgt. Die Stadt Frankfurt am Main hat aktuell noch keinen Besitz an der Fläche.

Die Fläche ist planungsrechtlich als Gemeinbedarfsfläche ausgewiesen. Der Magistrat sieht vor, hier auch zukünftig eine Gemeinbedarfsnutzung zu etablieren. Aufgrund des akuten Mangels an verfügbaren Grundstücken im Stadtgebiet setzt der Magistrat die wenigen freien und verfügbaren Grundstücke primär zur Deckung von Bedarfen für die öffentliche Daseinsvorsorge ein.

Im Kita-Planungsbezirk Praunheim, Schulbezirk Ebelfeldschule. beträgt aktuell - Stichtag 01.11.2021 - die Kindergartenversorgung nur 63 Prozent - Versorgungsziel ist 100 Prozent, zur Vollversorgung fehlen aktuell 141 Kindergartenplätze -, die Versorgung mit Betreuungsplätzen für Schulkinder beträgt 47 Prozent - Versorgungsziel aktuell 85 Prozent, zur Zielerreichung fehlen 173 Hort/ESB-Plätze. Konkret besteht damit ein Bedarf für eine viergruppige Einrichtung -- zwei Gruppen Kindergarten und zwei Gruppen Hort, insgesamt circa 80 Plätze.

Der Magistrat wird daher auf der Fläche zunächst die Schaffung dieser dringend benötigten Kita- und Hortplätze prüfen, dabei auch die verkehrliche Situation im Stadtteil berücksichtigen und hierfür ein verträgliches Konzept entwickeln. Gleichzeitig wird geprüft, ob ergänzende, auf den Stadtteil bezogene Gemeinbedarfsnutzungen möglich sind. Weiterhin wird geprüft, ob die Einrichtung zunächst übergangsweise für die Aufnahme Geflüchteter zur Verfügung gestellt werden kann.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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