Viele Speditionen sehen sich aufgrund der gestiegenen Spritpreise in ihrer Existenz bedroht und warnen vor Lieferengpäss
Zusammenfassung
Die Lage der Frankfurter Spediteure ist angespannt, da die gestiegenen Spritpreise die Kosten erheblich erhöhen. Es wird vorgeschlagen, dass die Bundesregierung eine unbürokratische Energiesteuerrückerstattung einführt, um Versorgungsengpässe zu verhindern.
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Thema Verkehr und Straße verfolgenFrage an den Magistrat
Viele Speditionen sehen sich aufgrund der gestiegenen Spritpreise in ihrer Existenz bedroht und warnen vor Lieferengpässen. Ich frage den Magistrat: Wie ist die Lage der Frankfurter Spediteure, und welche Vorbereitungen sind getroffen, um Versorgungsengpässe, vor allem in Frankfurter Lebensmittelläden, zu verhindern?
Antwort des Magistrats
Die Lage der Frankfurter Spediteure unterscheidet sich nicht von der in den letzten Wochen in den Medien dargestellten Situation des bundesdeutschen Transport-Speditionswesens. Viele der Speditionen verfügen über langfristige Verträge mit ihren Kunden. Vielfach fand die Kalkulation für diese Speditionsleistungen auf der Basis eines Dieselpreis von circa 1,50 Euro pro Liter statt. Aktuell liegt der Dieselpreis circa 40 bis 50 Prozent höher. Die Kraftstoffkosten machen dabei circa 25 Prozent der Kostenkalkulation bei Speditionsdienstleistungen aus. Daher fällt es der überwiegenden Anzahl an Speditionen aktuell schwer, kostendeckend zu arbeiten.
Um Versorgungsengpässen bei Lebensmitteln zu entgegnen, ist es notwendig, dass Transportgewerbe schnell und effizient zu entlasten. Andere europäische Länder wie Frankreich, Belgien, Spanien oder Italien haben bereits eine Energiesteuerrückerstattung reagiert und diese eingeführt. In Deutschland setzten sich die Verbände des Speditions- und Transportgewerbes massiv dafür ein, dass die Bundesregierung zeitnah eine ähnliche, unbürokratische Lösung einführt. Eine solche Maßnahme ist der effizienteste Weg, Versorgungsengpässe zu verhindern.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 24. März 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.