Die Musterschule und das Dr. Hoch ́s Konservatorium pflegen seit fast 30 Jahren eine intensive Kooperation zur Förderung
Zusammenfassung
Die Musterschule und das Dr. Hoch ́s Konservatorium fordern eine Überprüfung der Mietregelungen für die Nutzung von Schulräumen. Die ungleiche Behandlung im Vergleich zur Musikschule Frankfurt gefährdet die Kooperation und den Bildungsauftrag der Musterschule. Es wird erwartet, dass die Stadt Frankfurt am Main die Situation klärt und eine Lösung findet.
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Thema Schulen und Bildung verfolgenFrage an den Magistrat
Die Musterschule und das Dr. Hoch´s Konservatorium pflegen seit fast 30 Jahren eine intensive Kooperation zur Förderung und Ausbildung musikalisch begabter Schüler*innen. Die Einzelstunden finden in den Räumen der Schule statt. Nun verlangt das Stadtschulamt hierfür eine Miete. Die Angebote müssten daher künftig im Gebäude des Hochschen Konservatoriums stattfinden, was mit den Stundenplänen im Rahmen des Ganztagsangebots nicht vereinbar ist und das "Aus" bedeuten würde. Was erstaunt: Die Musikschule Frankfurt kann die Räume für ihre Kooperation weiterhin kostenfrei nutzen.
Ich frage den Magistrat:
Warum die ungleiche Behandlung, die den Bildungsauftrag der Musterschule als schulisches Zentrum zur Förderung musikalisch Begabter gefährdet?
Antwort des Magistrats
Grundsätzlich können Musikschulen wie zum Beispiel die Jugendmusikschule Bergen-Enkheim, ansässig an drei Frankfurter Schulen, oder die Musikschule Frankfurt e. V., ansässig an circa 70 Frankfurter Schulen, Flächen in Schulen nutzen. Das Hauptargument hierfür ist die Einbindung des musikalischen Unterrichtsangebotes in den Stundenplan der jeweiligen Schule oder sogar eine Kooperation mit der Schule in Bezug auf die Unterrichtsinhalte. In diesem Rahmen wir der jeweiligen Musikschule die Nutzung von Räumen in den Schulgebäuden kostenfrei zur Verfügung gestellt, auch wenn der Unterricht nach den Unterrichtszeiten erfolgt.
Differenziert zu betrachten ist es, wenn private Musiklehrer oder Musikschulen Räume an Schulen für gewerblichen Musikunterricht nutzen, sie also Einnahmen erzielen und keinen Mehrwert für die jeweilige Schule schaffen. In diesem Fall entsteht der Stadt Frankfurt am Main ein Mehraufwand für Reinigung und Unterhaltung der Räumlichkeiten, die ein angemessenes Entgelt begründen können.
Vor diesem allgemeinen Hintergrund wird das für die Überlassung der Räumlichkeiten zuständige Amt für Bau und Immobilien, ABI, die Kooperation der Musterschule mit dem Dr. Hoch´s Konservatorium noch einmal prüfen und sich in dieser Sache unmittelbar mit dem Dr. Hoch´s Konservatorium in Verbindung setzen und gegebenenfalls offene Fragen klären.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 17. Februar 2022 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.