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Aufgrund des Hebammenmangels wurde im September 2019 die Frankfurter Wochenbett-Notversorgung - ein Angebot für frisch g

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frankfurter Wochenbett-Notversorgung wurde 2019 ins Leben gerufen, um frisch gewordenen Eltern in der Zeit nach der Geburt Unterstützung durch Hebammen zu bieten. Die Notversorgung hat sich als wichtiges Angebot etabliert, um Familien in einer sensiblen Phase zu helfen, und soll künftig durch gesetzliche und private Krankenversicherungen finanziert werden.

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Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgen

Frage an den Magistrat

Aufgrund des Hebammenmangels wurde im September 2019 die Frankfurter Wochenbett-Notversorgung - ein Angebot für frisch gewordene Eltern nach der Geburt, die keine Hebamme für die Wochenbettbetreuung gefunden haben - ins Leben gerufen. Das Angebot sollte für die Dauer von zwei Jahren laufen. Ich frage daher den Magistrat: Wie hat sich die Frankfurter Wochenbett-Notversorgung entwickelt, und in welcher Form soll sie weitergeführt werden?

Antwort des Magistrats

Die Frankfurter Wochenbett-Notversorgung hat am 2. September 2019 seine Arbeit aufgenommen und hat zum Ziel, mehr Familien in Frankfurt die Hilfe einer Hebamme zukommen zu lassen. Kernstück der Frankfurter Wochenbett-Notversorgung ist die Koordinierungsstelle, die von drei erfahrenen Hebammen betreut wird. Es wird keine Regelbetreuung angeboten, sondern ausschließlich eine Notversorgung vermittelt. Die Hebammen beraten junge Familien telefonisch, vermitteln bei Bedarf an Hebammensprechstunden und organisieren je nach Kapazität Hausbesuche. Seit dem Angebotsstart konnten mehr als 2.000 Anfragen von Familien nach Hebammenhilfe im Wochenbett entgegengenommen werden, die ohne das Angebot keine Hebammenleistungen erhalten hätten. Die meisten Familien wenden sich direkt an die Koordinierungsstelle oder werden von den Netzwerkpartnern - zum Beispiel Babylotse, Sozialdienste der Kliniken - vermittelt. Der überwiegende Teil der Familien wünscht sich den Hausbesuch durch eine Hebamme, was in dem Zeitraum von Januar 2020 bis Juli 2021 zu über 80 Prozent durch die Vermittlung von mehr als 70 Kooperationshebammen erreicht werden konnte. Die Erfahrungen der ersten zwei Jahre haben gezeigt, dass bei dem noch immer herrschenden Hebammenmangel die Frankfurter Wochenbett-Notversorgung zu einem wichtigen Angebot geworden ist, das Familien in einer besonders sensiblen Zeit Information und Hilfe vermittelt. Die Finanzierung soll nach den Vorstellungen der Dr. Senckenbergische Stiftung, die das Projekt aktuell unterstützt, und des Magistrates dauerhaft durch die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen erfolgen. Hierzu findet ein stadtübergreifender Austausch mit dem vergleichbaren Projekt in der Landeshauptstadt Wiesbaden statt. Gemeinsam soll es zeitnah Gespräche mit den entsprechenden Stellen geben.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 2. Dezember 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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