Die Frage Nr. 3796 der Fragestunde in der Stadtverordnetenversammlung am 29.01.2026 thematisierte das Rechenzentrumkonze
Zusammenfassung
Die Frage befasst sich mit den zukünftigen Kapazitäten für den Bau weiterer Rechenzentren in Frankfurt. Der Magistrat antwortet, dass aufgrund der steigenden Nachfrage und Verzögerungen im vorgelagerten Stromnetz der Zeitpunkt für den Anschluss weiterer Rechenzentren verschoben wird.
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vom 26.02.2026, F 3848 Die Frage Nr. 3796 der Fragestunde in der Stadtverordnetenversammlung am 29.01.2026 thematisierte das Rechenzentrumkonzept der Stadt Frankfurt und die Kritik der IHK daran. In der Antwort durch Stadträtin Wüst hieß es unter anderem: "Gleichzeitig sind die Anforderungen an die Standorte hoch, wobei die Verfügbarkeit einer ausreichenden Energieversorgung ein zentrales Kriterium ist. Nach Kenntnis des Magistrats wird diese in den kommenden Jahren nicht in ausreichendem Umfang für weitere Rechenzentren zur Verfügung stehen." Ich frage den Magistrat: Wie viele weitere Rechenzentren können mit den aktuell tatsächlich verfügbaren Kapazitäten überhaupt noch gebaut werden?
Antwort des Magistrats
Im Rahmen der Digitalisierung nehmen Rechenzentren eine zunehmend gewichtigere Rolle in Frankfurt ein. Frankfurt ist mit dem DE-CIX Europas größter Internetknotenpunkt und damit ein bedeutender Standort für Rechenzentrumsinfrastruktur. Aktuell verzeichnet die Netzdienste Rhein-Main GmbH, NRM, ein Tochterunternehmen der Mainova AG, ein hohes Aufkommen an Netzanschlussanfragen von Rechenzentrumsbetreibern, die einen Standort in Frankfurt realisieren möchten. Mainova und NRM haben die steigende Nachfrage nach Leistung aus dem Stromnetz frühzeitig berücksichtigt und erweitern die Stromnetzkapazitäten in Frankfurt schrittweise in mehreren Ausbaustufen gemeinsam mit den vorgelagerten Netzbetreibern. Aufgrund von Verzögerungen im vorgelagerten Netz - insbesondere durch die spätere Inbetriebnahme des neuen Umspannwerks Eschborn durch den vorgelagerten Netzbetreiber - erhöht sich die im Frankfurter Stromnetz verfügbare Leistung jedoch später als ursprünglich geplant. Dadurch verschiebt sich aktuell auch der Zeitpunkt, ab dem weitere große Rechenzentren an das Netz angeschlossen werden können. Mainova und NRM stehen hierzu in engem Austausch mit dem vorgelagerten Netzbetreiber, um die Auswirkungen dieser Verzögerungen zu begrenzen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Februar 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.