Die Stadt München hat zum Zweck der Wärmewende in den Stadtgebieten, wo Fernwärme nicht möglich oder zu teuer ist, ein I
Zusammenfassung
Die Frage behandelt das Interesse der Stadt an der Durchführung eines Interessenbekundungsverfahrens zur Wärmewende und an der Beteiligung der Bürger*innen an Nahwärmenetzen. Der Magistrat erklärt, dass große Herausforderungen bestehen, aber ein solches Verfahren in geeigneten Gebieten einen Beitrag zur Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung leisten könnte.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenFrage an den Magistrat
vom 26.02.2026, F 3841 Die Stadt München hat zum Zweck der Wärmewende in den Stadtgebieten, wo Fernwärme nicht möglich oder zu teuer ist, ein Interessenbekundungsverfahren durchgeführt, um zu ermitteln, ob und wie viele Bürger*innen sich in federführender oder in nicht federführender Rolle an einem Nahwärmenetz beteiligen würden. Dies hat die Grundlage geschaffen, um Nahwärmelösungen auch in Zusammenarbeit mit Energiegenossenschaften zu koordinieren. Ich frage: Plant der Magistrat ebenfalls, im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung ein solches Interessenbekundungsverfahren durchzuführen?
Antwort des Magistrats
Die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in Frankfurt am Main ist mit großen Herausforderungen verbunden. So bestehen große Handlungsbedarfe beim Ausbau der Stromnetzkapazitäten und der Fernwärmenetze, bei der koordinierten Transformation des Gasnetzes, der Steigerung der energetischen Sanierungsrate, bei der sozialverträglichen Gestaltung sowie bei der Kommunikation und Beteiligung der Stadtgesellschaft. Im Rahmen der kommunalen Wärmeplanung werden unter anderem Maßnahmenvorschläge für die Entwicklung und Bewertung praktikabler, klimaneutraler Wärmeversorgungslösungen für Gebiete, in denen die Dekarbonisierung besonders herausfordernd ist, erarbeitet. In diesem Zusammenhang könnte in ausgewählten Gebieten mit einer dichten Bebauung und entsprechend hohem Wärmebedarf ein solches Interessenbekundungsverfahren einen Beitrag leisten, um Initiativen für Nahwärmenetze zielgerichtet anzustoßen. Für geeignete Quartiere würde ein solches Vorgehen die weitere Planung und Entwicklung von Nahwärmelösungen erleichtern. Eine enge Abstimmung der betreffenden Gebiete mit potenziellen Energieversorgern ist sinnvoll, um eine verlässliche Grundlage für weitere Schritte zu schaffen und Erwartungen, die fachlich oder wirtschaftlich nicht realisierbar wären, zu vermeiden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Februar 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.