Die Regierungskoalition strebt für die Emissionen des Stadtgebiets Klimaneutralität bis 2035 an. Um allen Bürgerinnen un
Zusammenfassung
Die Regierungskoalition plant, die Emissionen in Frankfurt bis 2035 klimaneutral zu gestalten. Um dies zu erreichen, wird eine umfassende Datengrundlage benötigt, die den aktuellen Stand der Treibhausgas-Einsparungen dokumentiert und den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht wird.
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Thema Umwelt und Energie verfolgenFrage an den Magistrat
Die Regierungskoalition strebt für die Emissionen des Stadtgebiets Klimaneutralität bis 2035 an. Um allen Bürgerinnen und Bürgern den Ernst der Lage deutlich zu machen und effizient zu arbeiten, benötigt es eine umfangreiche Datengrundlage mit aktuellen Zahlen, an denen erkennbar wird, wo genau sich die Stadt bezüglich der Treibhausgas-Einsparung aktuell befindet und wie viel geleistet werden muss, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Darum frage ich den Magistrat: Welche Daten und Zahlen werden bereits oder können künftig erhoben werden, um wochen- oder gar tagesaktuell die klimarelevanten Einsparungen der Stadt Frankfurt zu erfassen und in einem zweiten Schritt auch für die Bürgerinnen und Bürger zugänglich und sichtbar zu machen?
Antwort des Magistrats
Am 03.05.2007 hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, § 1806, einen Klimaschutzstadtplan zu erstellen, in dem - soweit möglich - alle Klimaschutzprojekte verzeichnet sein sollen. Dieser Plan wurde vom Energiereferat umgesetzt und ist unter www.klimaschutzstadtplan-frankfurt.de in dem GIS-Portal der Stadt Frankfurt zu finden. Mittlerweile sind dort über 4.000 Projekte mit Datenblättern und Ansprechpersonen gelistet. Die vermiedenen CO2-Emissionen der Stadt können aus den erfassten Daten berechnet werden. Ein Update erfolgt jährlich. Mit der Energie- und CO2-Bilanz von Frankfurt werden alle Energieverbräuche auf dem Territorium der Stadt erfasst und den Sektoren Verkehr, Haushalte, Gewerbe-Handel-Dienstleistungen und Industrie zugeordnet. Die Erfassung erfolgt ebenfalls jährlich, jedoch teilweise mit etwa einem Jahr Verzug, da nicht alle erforderlichen Daten sofort nach Jahresende zur Verfügung stehen. Eine tagesaktuelle Darstellung ist auf Basis dieser Zahlen nicht möglich. Lediglich Hochrechnungen wären denkbar wie zum Beispiel bei der CO2-Uhr des Mercator Institutes: https://www.mcc-berlin.net/forschung/co2-budget.html.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. Dezember 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.