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Die kommunale Wärmeplanung muss bis spätestens Ende Juni 2026 beschlossen werden. Sie schafft auf dem Weg zur Klimaneutr

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf den Umfang der Detailplanungen in der kommunalen Wärmeplanung (KWP) auf Quartiersebene und den zeitlichen Horizont für stadtweite Detailplanungen nach deren Verabschiedung. Die KWP bietet eine Übersicht über Wärmeversorgungsarten und ist ein strategisches Planungsinstrument, umfasst jedoch keine Detailplanungen oder verbindliche Maßnahmen.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Frage an den Magistrat

vom 22.01.2026, F 3760 Die kommunale Wärmeplanung muss bis spätestens Ende Juni 2026 beschlossen werden. Sie schafft auf dem Weg zur Klimaneutralität die Grundlage für Investitionsentscheidungen aller Akteure auf dem Wohnungsmarkt. Ich frage den Magistrat: In welchem Umfang enthält die KWP schon Detailplanungen auf Quartiersebene beziehungsweise mit welchem zeitlichen Horizont nach Verabschiedung der übergeordneten Planung müsste für die stadtweiten Detailplanungen gerechnet werden?

Antwort des Magistrats

Die derzeit in Erarbeitung befindliche kommunale Wärmeplanung, KWP, wird erstmalig einen kompletten Überblick über die derzeitige Wärmeversorgung und die Potenziale für eine dekarbonisierte Wärmeversorgung geben. Das Ergebnis der Wärmeplanung wird unter anderem eine Übersicht über mögliche zur Verfügung stehende Wärmeversorgungsarten umfassen und stellt eine unverbindliche, aber strategisch-methodische Basis für die Stadtverwaltung und Energieversorger bezüglich der Wärmewende dar. Darüber hinaus ist der Frankfurter Wärmeplan - neben der bereits veröffentlichten städtischen Konzeptstudie und der Transformationsplanung der Mainova - eine weitere, transparente Datenlage und Entscheidungsgrundlage für Wohnungsbaugesellschaften und Eigentümer:innen. Denn sie können sich darüber informieren, welche Art der Wärmeversorgung für ihr Gebiet am ehesten geeignet sein wird. Gemäß den Vorgaben aus dem Wärmeplanungsgesetz, WPG, wird das Stadtgebiet Frankfurt in der KWP in voraussichtliche Wärmeversorgungsbereiche - auf Ebene der Quartiere - für die Jahre 2030, 2035, 2040 und 2045 eingeteilt. Diese Analyse zeigt auf, ob Quartiere entweder besonders gut für den Anschluss an ein Wärme- oder Fernwärmenetz oder für eine dezentrale Versorgung, in der Regel über Wärmepumpen, geeignet sind. Dies kann den Bürger:innen und Unternehmen als Orientierung für den Umstieg auf erneuerbare Wärme dienen. Es handelt sich bei dem Analyseergebnis der KWP aber um keine Verpflichtung, eine bestimmte Technik zu wählen. Wichtig ist, dass aus den Einordnungen der Gebiete keine Pflicht für den Einbau einer bestimmten Heizungsart hervorgeht und auch kein Anspruch auf eine bestimmte Versorgung bestehen wird. Daher handelt es sich bei der KWP um ein strategisches Planungsinstrument, welches Zielszenarien aufzeigen wird, wie die Wärmeversorgung der Stadt Frankfurt am Main ohne fossile Brennstoffe zukünftig aussehen könnte. Der daraus hervorgehende Wärmeplan ist zunächst nicht festgeschrieben und kann entsprechend geändert werden. Erst wenn es, basierend auf der kommunalen Wärmeplanung, später in die konkrete Umsetzung von Maßnahmen geht, können hierzu entsprechende Beschlüsse folgen. Die KWP umfasst zahlreiche Maßnahmenvorschläge und eine Umsetzungsstrategie, allerdings keine Detailplanungen auf Quartiersebene und auch keine abgestimmten und beschlossenen Umsetzungsmaßnahmen oder Förderprogramme.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 22. Januar 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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