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Anfang des Jahres waren in Berlin 45.000 Haushalte, 2.000 Betriebe und viele öffentliche Einrichtungen zum Teil tagelang

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Gegenstand der Frage ist die Sicherheit des Frankfurter Stromnetzes vor möglichen Anschlägen. Der Magistrat hebt hervor, dass Deutschland über eines der zuverlässigsten Stromversorgungssysteme verfügt, von dem auch Frankfurt profitiert, und beschreibt umfangreiche Maßnahmen zur Wartung und Notfallpläne.

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Frage an den Magistrat

vom 22.01.2026, F 3759 Anfang des Jahres waren in Berlin 45.000 Haushalte, 2.000 Betriebe und viele öffentliche Einrichtungen zum Teil tagelang ohne Strom. Grund dafür war ein Anschlag von mutmaßlich Linksextremisten auf das Stromnetz. Ich frage den Magistrat: Wie bewertet der Magistrat die Sicherheit des Frankfurter Stromnetzes vor etwaigen Anschlägen?

Antwort des Magistrats

Deutschland verfügt grundsätzlich über eines der zuverlässigsten Stromversorgungssysteme weltweit. Auch Hessen und Frankfurt am Main profitieren von dieser hohen Versorgungssicherheit. Redundante Systeme gewährleisten in der Stadt eine stabile Stromversorgung. Die Sicherheit des Netzes wird von den Netzdiensten Rhein-Main GmbH, NRM, durch regelmäßige Wartungs- und Erneuerungsmaßnahmen sichergestellt. Darüber hinaus ist das Stromnetz nach dem n-1-Prinzip ausgelegt und an zwei Übertragungsnetze - Amprion und TenneT - angeschlossen. Trotz dieser Maßnahmen kann ein Stromausfall durch Wetterereignisse, technische Defekte oder externe Beschädigungen nicht vollständig ausgeschlossen werden. Für solche Fälle bestehen umfangreiche Notfallpläne, und Fachpersonal steht rund um die Uhr zur Störungsbeseitigung bereit. Für lokal begrenzte Ausfälle hält Mainova zudem mobile Lösungen bereit. Die Notfallpläne sind mit Übertragungsnetzbetreibern und Behörden abgestimmt und werden fortlaufend überprüft. Aktuell steht Mainova mit den zuständigen Behörden in Austausch, um zu prüfen, welche Erkenntnisse aus dem Vorfall in Berlin gegebenenfalls Anpassungen der Pläne erfordern.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 22. Januar 2026 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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