Sicherheitsanforderungen bei Veranstaltungen in Frankfurt
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Organisation von Veranstaltungen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen, insbesondere nach dem Vorfall am 17. November 2025 in der Paulskirche. Es wird vorgeschlagen, dass die Stadt Maßnahmen ergreift, um die Wartezeiten bei der Sicherheitskontrolle zu verkürzen, um zukünftige Probleme zu vermeiden.
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E-Mail-Abo einrichtenFrage an den Magistrat
Am 17.11.2025 fand in der Paulskirche eine Gedenkstunde anlässlich des ersten Todestages des Ehrenbürgers Friedrich von Metzler statt. Die Gedenkrede hielt der Bundeskanzler. Die Gäste sollten um 17:50 Uhr ihre Plätze eingenommen haben. Dies war jedoch nicht allen möglich, weil der Einlass sehr lange gedauert hat. Erhebliche Schlangen gab es bei der Sicherheitskontrolle. Die Zahl der Gäste und die vorgeschriebenen hohen Sicherheitsanforderungen sollten vor der Veranstaltung bekannt gewesen sein.
Ich frage den Magistrat:
Wie wird sichergestellt, dass sich dieses in Zukunft bei Veranstaltungen mit erhöhten Sicherheitsanforderungen nicht wiederholt?
Antwort des Magistrats
Für die Gedenkstunde hatte das Bundeskriminalamt der Stadt Frankfurt am Main die höchste Sicherheitsstufe auferlegt, so dass die Einladungs- und Einlasssituation mit einer professionellen Sicherheitsfirma konzipiert, geplant und durchgeführt wurde.
Unter Berücksichtigung der hohen Auslastung wurde ein Einlassfenster von 45 Minuten vorgesehen, das so auch in den Einladungen vorab kommuniziert wurde. Die Anzahl der Einlasscounter und die sich anschließende intensive Taschen- und Personenkontrolle wurde auf der Basis der Zusagenzahl dimensioniert und durchgeführt.
Eine hohe Anzahl von Gästen nahm unmittelbar vorher bereits an einer anderen Veranstaltung teil. Weil diese sich aus unterschiedlichen Gründen ungeplant verzögerte, traf ein Großteil der Gäste erst zum Ende des Einlassfensters kumuliert ein und verteilte sich nicht wie ansonsten üblich auf das gesamte Zeitfenster.
Ein vom BKA und dem begleitenden Personenschutz angeordneter kurzfristiger Einlassstop verzögerte die Einlasssituation weiter.
Wesentlich ist, dass die Stadtverwaltung im Nachgang eine Vielzahl von Zuschriften erreichte, in der sich die Gäste für eine würdevolle und gelungene Veranstaltung bedankten!
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. Dezember 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.