Mit dem Digitalpakt unterstützt der Bund die Länder und Kommunen bei Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur
Zusammenfassung
Der Digitalpakt unterstützt den Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur in Frankfurt. Es wird angestrebt, dass alle Schulen von den Fördermitteln profitieren und die digitale Ausstattung verbessert wird. Ziel ist es, bis Ende 2024 alle Maßnahmen umzusetzen und die Schulen zeitgemäß auszustatten.
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E-Mail-Abo einrichtenFrage an den Magistrat
Mit dem Digitalpakt unterstützt der Bund die Länder und Kommunen bei Investitionen in die digitale Bildungsinfrastruktur mit dem Ziel des flächendeckenden sowie zeitgemäßen digitalen Auf- und Ausbaus. Auch Frankfurt muss sich bemühen, die eigene Bildungsinfrastruktur weiter auszubauen. Darum frage ich den Magistrat: Wie viele Frankfurter Schulen nehmen die Angebote des Digitalpakts bereits wahr und wurden mit mobilen Endgeräten ausgestattet, und welche Anreize und Impulse können seitens der Stadt noch geschaffen und gesetzt werden, sodass künftig alle Schulen Gelder des Digitalparkts zum Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur in Anspruch nehmen?
Antwort des Magistrats
Für alle Schulen in der Trägerschaft der Stadt Frankfurt wurden Anträge zum Digitalpakt gestellt. Die Anträge basieren auf den gemeldeten pädagogisch/technischen Einsatzkonzepten aller Schulen. Die folgenden Maßnahmen werden dabei umgesetzt: - WLAN; - Mobile Endgeräte; - Präsentationstechnik; - Zentrale Infrastruktur für den Betrieb obiger Maßnahmen. Alle Schulen partizipieren damit gleichermaßen am Ausbau der digitalen Bildungsinfrastruktur. Mit den beantragten Maßnahmen wurde der zugewiesene Finanzrahmen des Digitalpaktes für die Stadt Frankfurt vollumfänglich ausgeschöpft. Dabei gilt es zu beachten, dass die Gesamtinfrastrukturgröße der Stadt Frankfurt mit ihren 167 Schulen an circa 190 Standorten zu groß ist, um an allen Schulen alle Maßnahmen gleichzeitig vornehmen zu können. Die Umsetzungen aller genannten Maßnahmen an allen Schulen erfolgt daher in der Laufzeit des Digitalpaktes bis zum 31.12.2024. Davon unberührt bleibt das Ziel des W-LAN-Rollouts bis 2022 an Frankfurter Schulen als ein Teil des Digitalpakts. Die Umsetzung zeigt, dass die Kosten höher ausfallen als geplant. Dies begründet sich zum Teil in Preissteigerungen durch die Coronapandemie bei der notwendigen Hardware in Produktionsausfällen und unterbrochenen Lieferketten sowie Preissteigerungen bei Dienstleistern aufgrund der erhöhten Nachfrage durch das Konjunkturpaket Digitalpakt im Allgemeinen. Aus diesem Grunde können keine weiteren Maßnahmen, außer den genannten, umgesetzt werden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. Dezember 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.