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Nutzung des KommUnity-Programms zur Unterstützung bei Personalengpässen

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Anfrage zielt darauf ab, wie Frankfurt am Main das KommUnity-Programm zur Unterstützung bei Personalengpässen nutzen wird. Es wird erwartet, dass diese Maßnahme dazu beiträgt, offene Stellen zu besetzen und den städtischen Haushalt zu entlasten.

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Frage an den Magistrat

Die Landesregierung hat mit dem KommUnity-Programm ein sehr sinnvolles Instrument geschaffen, um Kommunen bei Personalengpässen zu unterstützen.

Ich frage den Magistrat, ob und in welcher Form Frankfurt dieses Angebot nutzen wird, um offene Stellen zu besetzen und zugleich den städtischen Haushalt zu entlasten.

Antwort des Magistrats

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner,

sehr geehrte Frau Stadtverordnete Meister,

meine Damen und Herren!

Das Land Hessen bietet über die Maßnahme "KommUnity" den hessischen Kommunen die Möglichkeit, ab dem 01.01.2026 Bedienstete der hessischen Finanzverwaltung aus unter-schiedlichen Berufsgruppen im Wege der Abordnung beziehungsweise Zuweisung - zunächst für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren - zur Unterstützung der kommunalen Verwaltungsarbeit anzufordern. Ziel des Angebots ist es, die hessischen Kommunalverwaltungen unbürokratisch, bedarfsgerecht und zeitnah personell stärken zu können.

Die interessierten hessischen Bediensteten werden in erster Linie aus der Steuerverwaltung, also hessenweit aus den Finanzämtern und der Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main, kommen. Auch aus dem Finanzministerium in Wiesbaden können einzelne Bedienstete abgeordnet beziehungsweise zugewiesen werden. Darüber hinaus werden Bedienstete des Landes-betriebs Bau und Immobilien Hessen teilnehmen.

Die Stadt Frankfurt am Main wird sich am Programm "KommUnity" beteiligen. Hierzu hat das Personal- und Organisationsamt alle Ämter und Betriebe angeschrieben und um eine Rückmeldung der dortigen Personalbedarfe gebeten. Die gemeldeten Bedarfe werden anschließend gesammelt an die hessische Finanzverwaltung übermittelt.

Die einzelnen Rückmeldungen aus den Kommunen werden in einem nächsten Schritt von der hessischen Finanzverwaltung mit den Ergebnissen der Abfrage unter den Bediensteten der Finanzverwaltung abgeglichen. Die Bedarfsangebote der Kommunen werden anschließend an die teilnehmenden Dienststellen der hessischen Finanzverwaltung weitergegeben.

Das Programm basiert auf einer freiwilligen Teilnahme. Daher ist es aktuell schwer abzuschätzen, in welchem Umfang sich Bedienstete der hessischen Finanzverwaltung finden werden, die in den Dienst der Stadt Frankfurt am Main abgeordnet beziehungsweise zugewiesen werden möchten. Es wird jedoch davon ausgegangen, dass zumindest einzelne Abordnungen beziehungsweise Zuweisungen zur personellen Unterstützung der Ämter und Betriebe umgesetzt werden können.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Dezember 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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