Einrichtung eines öffentlichen Gedenkplatzes im Diplomatenviertel
Zusammenfassung
Im Ortsbeirat 2 wird ein Vorschlag zur Einrichtung eines Gedenkplatzes im Diplomatenviertel von allen Parteien unterstützt. Ziel ist es, an die jüdische Geschichte des Viertels und die dort lebenden Familien vor 1933 zu erinnern. Die Umsetzung soll durch eine finanzielle Unterstützung des Ortsbeirats erfolgen.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenFrage an den Magistrat
Im Ortsbeirat 2 gibt es einen einstimmigen parteiübergreifenden Vorschlag, einen öffentlichen Gedenkplatz innerhalb des Bockenheimer "Diplomatenviertels" einzurichten. Auf der Parkfläche in der Zeppelinallee/Ecke Blanchardstraße soll ein noch zu gestaltender Platz an die jüdische Geschichte des sogenannten "Diplomatenviertels" und die dort vor 1933 lebenden Familien erinnern. Dieser Idee vorausgegangen sind Recherchen einer Historikerin, die auch mit Nachkommen der jüdischer Familien in Kontakt steht. Der Ortsbeirat wird einen Finanzierungsbeitrag aus seinem Budget leisten wollen. In der Stellungnahme ST 1317/23 hat das Dezernat VII dieses Vorhaben begrüßt.
Ich frage den Magistrat:
Wie gedenkt der Magistrat, die nächsten Schritte umzusetzen?
Antwort des Magistrats
Die gesamte Parkanlage Zeppelinallee ist als Kulturdenkmal - Grünfläche - nach § 2 Absatz 1 Hessisches Denkmalschutzgesetz in das Denkmalverzeichnis des Landes Hessen eingetragen. Es handelt sich um einen unter dem Gartenarchitekten Max Bromme trassierten und parkartig gestalteten Straßenzug von 1910 zur Erschließung des Neubaugebiets "Ginnheimer Höhe".
Das mit 75-jährigen Platanen umstandene Rondell innerhalb der denkmalgeschützten Parkanlage wird aus Richtung der Blanchardstraße beziehungsweise aus Richtung "Am Leonardsbrunn" durch je einen Treppenaufgang mit begleitender Rampe erschlossen. Eine denkmalgerechte Ertüchtigung zugunsten einer barrierefreien Erschließung ist grundsätzlich möglich. Die Maßgaben der Gartendenkmalpflege wären zu berücksichtigen.
Angesichts der dargestellten Situation ist zunächst ein fachlicher Austausch zwischen den beteiligten Fachämtern, darunter das Grünflächenamt, das Denkmalamt, das Stadtplanungsamt und das Kulturamt sowie den Engagierten vor Ort geplant.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. Dezember 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.