Internationale Direktinvestitionen sind angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Schwächephase in Deutschland von große
Zusammenfassung
Die Frage stellt den hohen Stellenwert internationaler Direktinvestitionen in Frankfurt am Main heraus und fragt nach der Strategie des Magistrats zur Erhöhung der Standortattraktivität. Ziel ist es, Frankfurt weiterhin für ausländische Investoren und Unternehmen wettbewerbsfähig zu halten.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Verkehr und Straße verfolgenFrage an den Magistrat
Internationale Direktinvestitionen sind angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Schwächephase in Deutschland von großer Bedeutung. Andere große deutsche Städte verstärken daher die Betreuung internationaler Unternehmen und Business Communities. Frankfurt am Main ist ein internationaler Wirtschaftsstandort. Jedes vierte Unternehmen in unserer Stadt hat ausländische Wurzeln, 23 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten besitzen ausländische Pässe.
Ich frage den Magistrat:
Welche Strategie verfolgt der Magistrat, um die Standortattraktivität zu erhöhen, und mit welchen konkreten Maßnahmen soll sichergestellt werden, dass Frankfurt weiterhin als Standort für ausländische Investoren und Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat verfolgt bereits seit knapp 20 Jahren eine zielgerichtete Strategie, um ausländische Investitionen und Ansiedlungen erfolgreich für den Standort zu gewinnen. Basis dieser Strategie sind FRM GmbH und Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH. Beide Gesellschaften arbeiten partnerschaftlich als Teil eines koordinierten Ansiedlungsprozesses in Frankfurt am Main.
Während die FRM GmbH ausgewählte Zielmärkte beziehungsweise -branchen durch Direktansprache sowie Messe- und Kongressbeteiligungen weltweit nutzt, um für Ansiedlungen und Investitionen im Frankfurt am Main als auch der Region zu werben, pflegt die Wirtschaftsförderung Netzwerke in die Branchen als auch die Communities vor Ort und unterstützt ansiedlungsinteressierte Unternehmen in Frankfurt am Main. Durch maßgeschneiderte Services der Wirtschaftsförderung erhalten internationale Unternehmen umfassende Unterstützung bei administrativen und wirtschaftlichen Fragestellungen, insbesondere durch die Vermittlung von Behördenkontakten, Büro- und Gewerbe-flächen sowie durch Hilfestellungen bei Genehmigungsverfahren, Aufenthaltstiteln oder bei der Suche nach Schul- und Kindergartenplätzen. Die Betreuung der Unternehmen und Investoren erfolgt in enger Abstimmung mit der FRM GmbH. Im Jahr 2025 wurde die Zusammenarbeit der jeweiligen Teams in beiden Gesellschaften noch stärker intensiviert. Auf Seiten der Wirtschaftsförderung wird im Rahmen einer Neu-Organisation ein Team "Ansiedlung" zum Jahreswechsel eingerichtet werden, um die Sichtbarkeit des Serviceportfolios für ausländische Investoren und ansiedlungsinteressierte Unternehmen noch stärker zu unterstreichen.
In der jüngeren Vergangenheit konnten dabei auch erfolgreich Bewerbungs-kampagnen umgesetzt werden. Hierzu zählen zum Beispiel die Bewerbung um die EU-Anti-Geldwäschebehörde AMLA, 2022 bis 2024, um das International Sustainability Standards Board ISSB, 2021 bis 2022, oder die Entscheidung des Sanofi-Konzerns, 2024 bis 2025, ein Investment in Höhe von 1,3 Milliarden Euro in ein neues Insulinwerk am Standort Höchst zu tätigen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. Dezember 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.