Die Nachrichten von einem möglichen Verkauf von Infraserv Höchst kamen überraschend und haben für große Verunsicherung,
Zusammenfassung
Der Magistrat wird aktiv Gespräche mit Infraserv Höchst und den Tochtergesellschaften führen, um die Unsicherheiten bezüglich eines möglichen Verkaufs zu klären. Ziel ist es, die Zukunft des Industrieparks durch die Sicherung bestehender Betriebe und die Etablierung neuer Nutzungen zu gewährleisten.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Grünflächen, Wald und Friedhöfe verfolgenFrage an den Magistrat
Die Nachrichten von einem möglichen Verkauf von Infraserv Höchst kamen überraschend und haben für große Verunsicherung, insbesondere unter den rund 22.000 Mitarbeitern gesorgt. Der Industriepark mit mehr als 90 Unternehmen ist ein wichtiger wirtschaftlicher Akteur in der Region. Darüber hinaus übernimmt Infraserv auch eine große gesellschaftliche Verantwortung und unterstützt das kulturelle und soziale Leben in den Stadtteilen. Gerüchte und Spekulationen sind ein schlechtes Signal für den Standort. Ich frage den Magistrat: Welche Anstrengungen unternimmt der Magistrat, um zu einer eindeutigen Klärung der Situation beizutragen und um die Zukunft des Standorts, beispielsweise durch Ermöglichung einer Weiterentwicklung des Geländes, zu sichern?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat befindet sich mit Infraserv Höchst, sowie auch mit den ansässigen und im Industriepark Höchst produzierenden Tochtergesellschaften der internationalen Eigentümer Clariant, Sanofi und Celanese, stetig in konstruktiven Gesprächen zur Sicherung bestehender Betriebe und Etablierung neuer Nutzungen. Um die für eine Weiterentwicklung im Süden des Industriepark Höchst notwendigen Flächen planungsrechtlich zu sichern, wurde mit dem Vortrag des Magistrats vom 15.01.2021, M 13 der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr. 935 - Industriepark Höchst-Süd eingebracht. Darüber hinaus führt der Magistrat regelmäßig Gespräche mit der IG Bergbau, Chemie, Energie und Betriebsräten der Standortbetreibergesellschaft wie auch der Standortgesellschaften. Die Geschäftsführung der Infraserv Höchst und die Bezirksleitung der IG BCE sind zudem Mitglieder im Beirat Industrie der Stadt Frankfurt am Main. Nach Gesprächen mit der Geschäftsführung von Infraserv liegen dieser keine konkreten Verkaufsabsichten der Gesellschafter vor. Der Magistrat wird die dezernatsübergreifende Umsetzung des Masterplans Industrie und seiner 30 Projekte auf acht industriepolitischen Handlungsfeldern weiterhin verfolgen und sieht dies auch als maßgeblich an, um die Investitions- und Planungssicherheit der Industrie in Frankfurt am Main zu stärken und zu Investitionen, Beschäftigung und Wohlstand beizutragen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 2. Dezember 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.