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In der letzten Fragestunde gestand der OB, er sei intellegtuell überfordert mit den Fragen der Gartenpartei. Dabei geht

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

In der Fragestunde wird der Oberbürgermeister gefragt, ob er sich an die schlimmsten Erfahrungen einer Frau während der Corona-Zeit erinnern kann. Diese Frage zielt darauf ab, das Mitgefühl des OB für die gesellschaftlichen Spaltungen während der Pandemie zu prüfen und die emotionale Intelligenz in der politischen Führung zu thematisieren.

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Frage an den Magistrat

In der letzten Fragestunde gestand der OB, er sei intellegtuell überfordert mit den Fragen der Gartenpartei. Dabei geht es um emotionale Intelligenz. Der Dalailama war kürzlich zu Besuch in Frankfurt, "Mitgefühl" dafür steht er. Es gab in der Corona Zeit viele Menschen, die haben sich auf den Schlips getreten gefühlt, von Josef, Steinmeier und zum Beispiel Frau Facer. Im hier und jetzt zu bleiben, war damals unerträglich. Ihren Raum (nicht nur im Römer) bekamen Menschen entzogen.

ich frage den OB und appliere an sein Mitgefühl: Wissen Sie noch, was die Frau in der Corona Zeit am schlimmsten fand, die ich aus der Vorstellung "Testzentrum" (https://mrna-entertainment.de) in der letzten aktuelle Stunde zitierte?

Antwort des Magistrats

Oberbürgermeister Mike Josef:

Frau Vorsteherin,

sehr geehrter Herr Schwichtenberg!

Ich beantworte Ihre Frage wie folgt: Nein.

(Beifall)

Stadtverordnetenvorsteherin

Hilime Arslaner:

Herr Schwichtenberg hat eine Zusatzfrage. Bitte!

Stadtverordneter Tilo Schwichtenberg, Gartenpartei:

(Zusatzfrage)

Das spricht leider nicht für Ihr Mitgefühl. Ich sage es Ihnen, die Frau hat am meisten gelitten unter der Spaltung in der Gesellschaft. Ich werde gleich in der Aktuellen Stunde von einer Schauspielerin erzählen, der ist was widerfahren. Bleiben Sie hier sitzen und hören Sie zu, dann können Sie in der nächsten Fragestunde auch meine Fragen beantworten.

Aktuelle Stunde zur Frage Nr. 3435

Stadtverordneter Tilo Schwichtenberg, Gartenpartei:

Lange Zeit war fragen verboten. Was du auch immer fragen wolltest, es war rechts, es war SA - Schwurbelalarm. Der satirische Abend "Testzentrum" von Prayon und Binger hat mich schwer beeindruckt. Christine Prayon stand übrigens letzten Freitag in der "Käs" auf der Bühne mit dem Stück "Abschiedstour" und hat den Spagat zwischen eigenem Impfschaden, Coronaaufarbeitung und eigenem Abschied wieder prächtig hinbekommen. Möge der Abschied doch noch ewig dauern! Menschen mit Rückgrat gibt es viel zu wenige. Damit sind wir beim Oberbürgermeister Josef, der heute mal wieder versagt hat. An die Frau, welche die Spaltung der Gesellschaft in der Coronazeit am allerschlimmsten fand, konnte er sich nicht erinnern.

Ich hatte die Frau in der letzten Aktuellen Stunde erwähnt. Es wäre ein Leichtes gewesen für Josef, heute die Spaltung der Gesellschaft aufzugreifen und daran zu erinnern. Doch den Türken in der Coronazeit, der so viel Rassismus erlebte, nur weil er sich nicht impfen ließ, hat Josef nicht auf dem Schirm, genauso seine Angst, für immer weggesperrt und vergessen zu werden.

Sie erahnen es schon, heute kommt eine neue Person ins Spiel, eine junge Schauspielerin, die jetzt "Nazi" ist. Hören Sie gut zu, Herr Josef. Das ist meine Frage für die nächste Aktuelle Stunde. Also, Coronaaufarbeitung, indem man sich an die Gefühle leidender Menschen erinnert. Darum geht es hier. Philine Conrad kam an das Mikro, selbst Schauspielerin in Bonn bei dem satirischen Abend "Testzentrum". Sie berichtete: Ein Workshop, den sie im Theater mit Jugendlichen geben sollte, wurde kürzlich abgesagt, weil sie sich vor Jahren kritisch gegen Impfungen ausgesprochen hat. Das passiert in

2025. Sie verliert einen Auftrag und plötzlich steht sie wieder in der Naziecke.

"Meine Güte, wo bleibt die Aufarbeitung all die Jahre? Wo soll das hinführen?", fragte sie, und ich frage Sie hier im Saal: Wo soll das hinführen? Spaltung überwinden, aufeinander zugehen, dafür warb sie. Doch kann sich das auch unser Oberbürgermeister merken? Sie erfahren es in der nächsten Fragestunde.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 11. September 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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