Dem Magistratsbericht B 127/23 ist zu entnehmen, dass im Jahr 2021 laut Mikrozensus die Armutsgefährdungsquote bei Haush
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Anzahl der Kinder und Jugendlichen in Frankfurt, die in Bedarfsgemeinschaften nach dem Sozialgesetzbuch II leben. Der Magistrat antwortet mit aktuellen Statistiken und beschreibt die Maßnahmen der Stadt zur Bekämpfung von Kinder- und Jugendarmut.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
Thema Kinder, Jugend und Familie verfolgenFrage an den Magistrat
Dem Magistratsbericht B 127/23 ist zu entnehmen, dass im Jahr 2021 laut Mikrozensus die Armutsgefährdungsquote bei Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren in Frankfurt bei 29,8 Prozent lag. Der Monitoringbericht 2024 zur sozialen Segregation und Benachteiligung in Frankfurt am Main hält fest, dass der Anteil der unter 15-Jährigen, die Sozialgeldleistungen nach SGB II beziehen, 2022 bei 16,7 Prozent lag.
Ich frage den Magistrat:
Wie viele Kinder und Jugendliche im Alter bis 18 Jahre leben derzeit in Frankfurt in einer Bedarfsgemeinschaft nach dem Sozialgesetzbuch II?
Antwort des Magistrats
Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit - Stand: Februar 2025: aktuellste Daten - bezogen insgesamt 63.608 Personen in 32.466 Bedarfsgemeinschaften Bürgergeldleistungen nach dem SGB II.
Darunter waren 20.822 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die in 10.950 Bedarfsgemeinschaften in Frankfurt am Main lebten und Leistungen nach dem SGB II, Bürgergeld, erhielten.
Die Stadt Frankfurt hat im Oktober 2022 in der Stadtverordnetenversammlung ein Bündnis gegen Kinder- und Jugendarmut beschlossen. Unter Federführung des Jugend- und Sozialamtes wird seitdem unter Einbeziehung eines breiten Spektrums an Fachleuten aus der gesamten Stadtverwaltung, von freien Trägern und aus der Zivilgesellschaft eine ressortübergreifende Strategie zur Reduktion von Kinder- und Jugendarmut in der Stadt entwickelt. Ziel ist es, neben den vielfältigen Maßnahmen, die hier tagtäglich in der Armutsbekämpfung umgesetzt werden, Kinder- und Jugendarmut auf lange Sicht nachhaltig und tiefgreifend entgegenzuwirken.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 26. Juni 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.