Sowohl analoge als auch digitale Informationen über städtische Angebote sind für Bürgerinnen und Bürger zentral. Das Dez
Zusammenfassung
Das Dezernat V für Bürger:innen, Digitales und Internationales hat seine digitale Präsenz ausgebaut, um Bürger:innen besser zu informieren und zu beteiligen. Die Gesamtausgaben für digitale Kommunikationsmaßnahmen seit 2021 werden aufgeschlüsselt, um Transparenz über die Nutzung öffentlicher Mittel zu schaffen.
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E-Mail-Abo einrichtenFrage an den Magistrat
Sowohl analoge als auch digitale Informationen über städtische Angebote sind für Bürgerinnen und Bürger zentral. Das Dezernat V für Bürger:innen, Digitales und Internationales hat in diesem Zusammenhang seine Präsenz auf Webseiten und in den sozialen Medien stark ausgebaut.
Ich frage den Magistrat:
Welche Gesamtausgaben - aufgeschlüsselt nach Jahr und Plattform - hatte das Dezernat V seit seiner inhaltlichen Neuausrichtung im Jahr 2021 für Webseiten, Social-Media-Auftritte und Podcasts, und welche Ziele verfolgt der Magistrat mit dem Auftritt auf der jeweiligen Plattform?
Antwort des Magistrats
Die Kommunikation städtischer Inhalte muss sich im Wandel der Zeit stetig weiterentwickeln. Neben der klassischen Pressearbeit ist es heute unerlässlich, auch auf digitalen Plattformen präsent zu sein. Nur so gelingt es, unterschiedliche Zielgruppen niederschwellig und zielgerichtet zu erreichen.
Unser Ziel ist es, städtisches Handeln zu Themen des Dezernats transparenter zu machen, Beteiligung zu ermöglichen und die Bürger:innen dort abzuholen, wo sie sich häufig im Alltag aufhalten - im Netz. Besonders wichtig ist uns dabei, politische Prozesse verständlich und zugänglich zu erklären. Digitale Kanäle bieten uns die Möglichkeit, gerade junge Menschen zu erreichen und zur aktiven Auseinandersetzung mit kommunalpolitischen Themen zu ermutigen.
Dieser Ansatz zeigt bereits klare Wirkung:
Instagram nutzen wir gezielt, um mit einer jüngeren Zielgruppe in den Dialog zu treten. Die visuelle Aufbereitung, kurze Videos und Stories ermöglichen es uns, Informationen ansprechend und niedrigschwellig zu vermitteln. So verzeichnet das Dezernat allein im Jahr 2025 weit über 200.000 Aufrufe. Etwa 70 Prozent der Follower stammen direkt aus Frankfurt.
LinkedIn setzen wir ein, um Fachöffentlichkeit, städtische Partner:innen und engagierte Bürger:innen zu erreichen. Die Plattform eignet sich besonders gut, um Hintergründe zu Projekten und strategische Überlegungen zu teilen. In 2025 konnten wir mit rund 40.000 Impressionen und einem ebenfalls ähnlich hohen Anteil Frankfurter Follower eine große Reichweite erzielen.
Unser Podcast bietet Raum für ausführliche Gespräche über komplexe Themen. Er richtet sich gezielt an Frankfurter:innen und ermöglicht tiefere Einblicke in Entscheidungsprozesse und Projekte aus der Stadtverwaltung. Durch dieses Format erreichen wir Menschen, die sich für Hintergründe interessieren.
Unser Anspruch mit der Ausweitung der Online-Präsenz ist es, das Verwaltungshandeln für die Menschen in Frankfurt nachvollziehbar zu machen. Die digitalen Kanäle sind eine zeitgemäße und wirkungsvolle Ergänzung, die insbesondere auch Partizipation ermöglicht. Nutzer:innen können direkt reagieren, kommentieren und sich einbringen.
Kosten:
Im Jahr 2021 sowie 2022 fielen keine Ausgaben für digitale Kommunikationsmaßnahmen an.
Im Jahr 2023 wurden 16.225,65 Euro in Anspruch genommen, vor allem für Social-Media-Begleitung durch externe Dienstleister.
Im Jahr 2024 belaufen sich die bisherigen Ausgaben auf 15.528,50 Euro, ebenfalls überwiegend für Social Media.
Im Jahr 2025 wurden bislang 22.519,54 Euro aufgewendet. Darin enthalten sind unter anderem 12.202,24 Euro für Social Media und 10.317,30 Euro laut Angebot für die Podcast-Produktion.
Erstmals wurde im Jahr 2025 auch eine eigene Website für den Digitaltag in Frankfurt am Main eingerichtet: www.digitaltag-frankfurt.de. Der Digitaltag ist eine deutschlandweite Initiative, die digitale Teilhabe fördert und aufzeigt, wie Digitalisierung unser Leben beeinflusst. Frankfurt beteiligt sich seit dem vergangenen Jahr aktiv an diesem Format und wird dies künftig jährlich fortführen. Ziel ist es, auf niedrigschwellige und alltagsnahe Weise sichtbar zu machen, wie viel Digitalisierung bereits heute in unserer Stadt steckt - und wo sie im Alltag oft unbemerkt bleibt. Die Kosten von 24.728,20 Euro beziehen sich auf die Konzeption und Umsetzung der Website, die langfristig weiter genutzt und jährlich aktualisiert werden soll.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Mai 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.