Im Juni 2025 wird ein Preisgericht über die Beiträge zum offenen Ideenwettbewerb für ein räumliches Gesamtkonzept "Haus
Zusammenfassung
Im Rahmen eines Ideenwettbewerbs zum "Haus der Demokratie" wird der Magistrat die Belange der Frankfurter Bevölkerung berücksichtigen. Der Paulsplatz wird als Standort ausgeschlossen, um die traditionsreichen Veranstaltungen und den Freiraum zu schützen. Die Bürger:innen werden aktiv in den Prozess eingebunden, um ihre Meinungen und Anliegen zu äußern.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Im Juni 2025 wird ein Preisgericht über die Beiträge zum offenen Ideenwettbewerb für ein räumliches Gesamtkonzept "Haus der Demokratie" befinden. Für viele Frankfurter ist der Paulsplatz als möglicher Standort dafür unvorstellbar, da dieser nicht nur beliebter Aufenthaltsort ist, sondern auch Freiraum für traditionsreiche Veranstaltungen wie den Weihnachtsmarkt und zahlreiche andere Festivitäten sowie Demonstrationen bietet. Ich frage den Magistrat: Inwieweit wird der Magistrat im Rahmen des vorgesehenen Beteiligungsprozesses zum Haus der Demokratie die Belange der Frankfurter Bevölkerung ernsthaft berücksichtigen und beim Realisierungswettbewerb eine Bebauung des Paulsplatzes gegebenenfalls von vorneherein ausschließen?
Antwort des Magistrats
Der Oberbürgermeister hat mehrfach verdeutlicht, dass die Verortung des Gebäudes des Hauses der Demokratie auf dem Paulsplatz nicht seine Zustimmung finden wird, so wie es im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Zum Haus der Demokratie hat der Magistrat einen Ideenwettbewerb ausgelobt. Das Preisgericht wird keine Rangfolge bestimmen, sondern zehn gleichwertige Entwürfe auszeichnen. Voraussichtlich werden diese zehn Entwürfe ein breites Spektrum unterschiedlicher städtebaulicher, freiraumplanerischer und architektonischer Ansätze abbilden. Die Arbeiten werden vom 18. August bis 30. September 2025 für sechs Wochen öffentlich in der Paulskirche ausgestellt und im Rahmen einer umfassenden Bürger:innenbeteiligung diskutiert und qualitativ bewertet. Die Bürger:innen werden die Gelegenheit erhalten sich zu allen relevanten Fragestellungen zu äußern beispielsweise zur Freiraumgestaltung, dem Zusammenhang von bestehender und neuer architektonischer Gestaltung, zu Fragen des sozialen Zusammenhalts und des Klimaschutzes. Die Ergebnisse der Beteiligung werden ausgewertet und in einen Abwägungsvorschlag eingearbeitet, der die Grundlage für den Beschluss der Stadtverordnetenversammlung für den Realisierungswettbewerb bildet. Durch die Bürger:innenbeteiligung wird sichergestellt, dass alle Perspektiven und Anliegen der Stadtgesellschaft bei der politischen Willensbildung gehört wurden.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Mai 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.