Im Bericht B 35/25 legt der Magistrat dar, er würde Bürger über den Bau von Unterkünften für Geflüchtete zeitnah informi
Zusammenfassung
Der Magistrat wird gefragt, wie er ein gutes Zusammenleben und eine breite Akzeptanz für die neuen Unterkünfte für Geflüchtete sicherstellen will, ohne frühzeitige Einbindung aller relevanten Akteure. Es wird ein Konzept zur Einbindung von Nachbarschaften und zivilgesellschaftlichen Akteuren gefordert, um den Zusammenhalt im Quartier zu stärken.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Im Bericht B 35/25 legt der Magistrat dar, er würde Bürger über den Bau von Unterkünften für Geflüchtete zeitnah informieren und im Rahmen öffentlicher Informationsveranstaltungen und Ortsbeiratssitzungen direkt auf Fragen eingehen. Im Fall der neuen Unterkunft an der Friedberger Warte fühlen sich Anlieger jedoch erneut nicht ausreichend informiert.
Daher frage ich den Magistrat:
Wie meint der Magistrat, ohne frühzeitige Einbindung aller relevanten Akteure ein gutes Zusammenleben und eine breite Akzeptanz der Einrichtung sicherzustellen, und welches grundsätzliche Konzept verfolgt er, um Nachbarschaften, zivilgesellschaftliche Akteure und die Politik bei Vorhaben einzubinden und den Zusammenhalt im Quartier zu stärken?
Antwort des Magistrats
Der Magistrat informiert über neue Unterkünfte für Geflüchtete und Wohnungslose nach Erteilung der Baugenehmigung. Erst dann liegen genug Informationen vor, um die Ortsbeiratsvorsteher:innen mit ausreichenden und validen Informationen versorgen zu können. Vereinzelt bitten Ortsbeiratsvorsteher:innen den Magistrat um Information im Rahmen ihrer Ortsbeiratssitzungen, sodass die Bürger:innen ihre Fragen und Anliegen persönlich vortragen können. Bei besonders hohem Interesse im Stadtteil veranstaltet der Magistrat Informationsveranstaltungen auch außerhalb von Ortsbeiratssitzungen.
Vor Inbetriebnahme einer Unterkunft werden grundsätzlich die Nachbarschaft, Ortsbeiräte und sonstige Akteur:innen im Stadtteil eingeladen, um sich die Unterkunft anzuschauen. Bei dieser Gelegenheit stellt der Betreiber der Unterkunft seine Arbeit sowie sein Team vor Ort vor, benennt Ansprechpersonen für die Nachbarschaft und lädt Ehrenamtliche ein, sich aktiv zu beteiligen. Mit dieser Verfahrensweise hat der Magistrat die letzten Jahre gute Erfahrungen gemacht. Die rund 100 Unterkünfte sind in Frankfurt gut in die Nachbarschaften integriert und der Betrieb verläuft unauffällig.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 28. Mai 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.