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Der Pavillon der Demokratie ist ein Projekt des Dezernats der Bürgermeisterin und der Stabsstelle Antidiskriminierung. N

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Der Pavillon der Demokratie ist ein erfolgreiches Projekt zur Förderung der Demokratie in Frankfurt, das in verschiedenen Stadtteilen durchgeführt wird. Die Kosten für die Entwicklung und den Betrieb des Pavillons sowie die Auf- und Abbaukosten werden erfragt, um die finanzielle Transparenz zu gewährleisten. Ziel ist es, die Bürger:innen aktiv in den demokratischen Prozess einzubeziehen und die Resonanz in der Stadtgesellschaft zu stärken.

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Frage an den Magistrat

Der Pavillon der Demokratie ist ein Projekt des Dezernats der Bürgermeisterin und der Stabsstelle Antidiskriminierung. Nach dem Auftakt an der Paulskirche war der Pavillon im Jahr 2024 noch in vier weiteren Stadtteilen zu Gast. In diesem Jahr sind vier weitere Standorte geplant - unter anderem in Sachsenhausen und in Fechenheim.

Ich frage den Magistrat:

Was hat der Pavillon und dessen Entwicklung als temporäres Bauwerk gekostet, und welche Kosten entstehen jeweils durch den Auf- und Abbau an den verschiedenen Standorten?

Antwort des Magistrats

Der Pavillon der Demokratie zeigt sich als ein Erfolgsmodell für gelebte Demokratie in Frankfurt. Niedrigschwellige, dialogorientierte Formate wie dieses haben großes Potenzial, um Menschen unterschiedlichster Hintergründe und Lebensrealitäten für Demokratie zu begeistern und zu aktivieren.

Seinen Ursprung nahm das Projekt im Jubiläumsjahr der Paulskirche: Über 200 Bürger:innen erarbeiteten eine Charta der Demokratie. Schnell wurde der Wunsch laut: Demokratie darf kein exklusiver Ort bleiben - sie muss in die Stadtteile getragen werden. Mit einem Netzwerktreffen von ca. 80 teilnehmenden Organisationen startete die inhaltliche Ausarbeitung des Pavillon. Nach der Premiere an der Paulskirche war der Pavillon in 2024 in vier Frankfurter Stadtteilen präsent - vom Luisenplatz im Nordend über Rödelheim und Bockenheim bis nach Höchst.

Der Aufbau des Pavillon und seine Entwicklung gehen auf die Klima-Piazza des Umweltamtes zurück. Für die dort vorhandenen Teile wurde ein kostenfreier Leihvertrag mit dem Umweltamt geschlossen. Für die Gestaltung und die Ausstattung wurden vor Beginn des Projektes einmalig rund 50.000 Euro ausgegeben. Der Auf- und Abbau des Pavillons hat im Jahr 2024 pro Veranstaltung etwa 8500 Euro gekostet.

Pro Standort finden 8 Veranstaltungsformate, von Kultur bis generationsübergreifende Debatten über zwei Tagen statt. Über 90 zivilgesellschaftliche Organisationen waren aktiv beteiligt. Über 3.000 Teilnehmer:innen waren dabei. Es wurden jeweils 200 bis 300 Rückmeldebögen in jedem Stadtteil gesammelt. Über 1.100 Bürger:innenantworten sind in Auswertung. Mehr als 120 Storytelling-Videos mit persönlichen Perspektiven zu Themen Demokratie und Zusammenleben.

Die Resonanz aus der Stadtgesellschaft ist deutlich: Demokratie gehört in die Mitte - und der Pavillon ist ein erfolgreicher Weg dorthin. In 2025 zieht der Pavillon weiter nach Bergen-Enkheim, 8./9. Mai, Sachsenhausen, 5./6. Juni, Fechenheim, 21./22. August, und ins Gallus, 18./19. September.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 30. April 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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