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Im Neubaugebiet Schönhof wurden mittlerweile zwei Supermärkte eröffnet. Das bedeutet sowohl eine Zunahme des Individualv

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Im Neubaugebiet Schönhof wurden zwei Supermärkte eröffnet, was zu einer Zunahme des Verkehrs führt. Der Magistrat hat ein Verkehrskonzept entwickelt, das alle Verkehrsteilnehmenden, einschließlich Fußgänger, Radfahrer und Menschen mit Einschränkungen, berücksichtigt. Ziel ist es, die Sicherheit und den Verkehrsfluss zu optimieren.

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Thema Stadtplanung verfolgen

Frage an den Magistrat

Im Neubaugebiet Schönhof wurden mittlerweile zwei Supermärkte eröffnet. Das bedeutet sowohl eine Zunahme des Individualverkehrs als auch des Zulieferverkehrs. Die Anwohnenden der Rödelheimer Landstraße in diesem Bereich parken, wie sie es gewohnt sind, vor ihrer Tür. Darüber hinaus gibt es den regelmäßigen ÖPNV-Verkehr durch den 72er Bus.

Vor diesem Hintergrund frage ich den Magistrat:

Gibt es ein in die Zukunft gerichtetes Verkehrskonzept, das bei der zu erwartenden Zunahme alle Verkehrsteilnehmenden berücksichtigt, sprich den Radverkehr, Fußgängerinnen und Fußgänger, aber auch besonders Seniorinnen und Senioren sowie körperlich eingeschränkte Personen?

Antwort des Magistrats

Der Magistrat nimmt mit Freude zur Kenntnis, dass zwei Supermärkte in dem Neubaugebiet Schönhof eröffnet haben. Damit wird die Nahversorgung in dem Gebiet bereits zu einem frühen Zeitpunkt sichergestellt.

Das Verkehrskonzept für das Neubaugebiet Schönhof-Viertel wurde im Zuge des Bebauungsplans 834 "Südlich der Rödelheimer Landstraße" entwickelt. Der Bebauungsplan ist rechtskräftig am 21.12.2021 in Kraft getreten. In der Begründung zum Bebauungsplan heißt es im Kapitel 6 - Verkehrskonzept - unter anderem:

"Ziel des Verkehrskonzeptes ist eine dichte Vernetzung für den Fuß- und Radverkehr innerhalb des Plangebietes sowie eine Verbesserung der Verknüpfung mit dem angrenzenden Stadtgebiet. Neben den straßenbegleitenden Gehwegen stellt insbesondere die zentrale Ost-West-Grünachse, verknüpft über den Quartiersplatz, zukünftig eine attraktive fußläufige Verbindung dar. Ergänzt wird das fußläufige Erschließungssystem durch selbstständig geführte Fußwege. Insbesondere von Bedeutung sind dabei die Wege innerhalb der Bauflächen, mit denen die Durchlässigkeit der Wohnquartiere und eine Verknüpfung mit dem Park hergestellt werden. ..." [Anmerkung: Dies ist aktuell noch nicht realisiert].

"Die Straßen innerhalb des Plangebietes sind mit Ausnahme des Birkenweges als Tempo-30-Zone vorgesehen, sind gut nutzbar und benötigen keine gesonderten Flächen für den Radverkehr. Im Birkenweg sind Radfahrstreifen für den Radverkehr vorgesehen..." [Anmerkung: Der Birkenweg heißt inzwischen Valentina-Archipowa-Straße].

"Die Straßenquerschnitte orientieren sich an der Funktion der Straße und dem direkten Umfeld. Der Birkenweg ist als Verbindungsstraße mit Radverkehrsanlagen vorgesehen und erhält eine Fahrbahnbreite, die den Anforderungen aller Fahrzeuge gerecht wird. Damit wäre hier zukünftig gegebenenfalls auch Linienbusverkehr möglich. ..."

"Die Anbindung an das restliche Stadtgebiet erfolgt über die Rödelheimer Landstraße und die Ludwig-Landmann-Straße. Die Rödelheimer Landstraße verbindet den Stadtteil Hausen mit dem benachbarten Stadtteil Rödelheim. ..."

Grundsätzlich wird darauf Wert gelegt, alle Verkehrsteilnehmenden im Blick zu behalten. Der Magistrat arbeitet kontinuierlich an nachhaltigen und zukunftsorientierten Verkehrskonzepten, die alle Nutzergruppen berücksichtigen. Ein besonderes Augenmerk gilt dem Thema Barrierefreiheit, um auch Seniorinnen, Senioren und Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu unterstützen.

Die Planungen berücksichtigen die erwartete Zunahme des Verkehrs auch durch die Supermärkte und den Zulieferverkehr. Grundsätzliches Ziel ist es, die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten, den Verkehrsfluss zu optimieren und den Umweltaspekt zu stärken.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 30. April 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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