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Der Flughafenbetreiber Fraport hatte bereits im Sommer und während der Herbstferien vor langen Wartezeiten bei der Abfer

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage bezieht sich auf die langen Wartezeiten am Flughafen Frankfurt, die durch Personalmangel verursacht werden. Der Magistrat wird gefragt, welche Maßnahmen er ergreift, um diese Wartezeiten zu minimieren und den reibungslosen Flugbetrieb zu gewährleisten.

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Frage an den Magistrat

Der Flughafenbetreiber Fraport hatte bereits im Sommer und während der Herbstferien vor langen Wartezeiten bei der Abfertigung von Fluggästen gewarnt. Diese entstehen wohl auch durch Personalmangel aufgrund von Stellenabbau und der Entlassung von Mitarbeitern. Da der Qualitätsflughafen ein Herzstück der Frankfurter Wirtschaft ist, dürfen solche Wartezeiten erst gar nicht zustande kommen. Darum frage ich den Magistrat: Was tut der Magistrat dafür, dass die von den Stakeholdern an einem Qualitätsflughafen erwarteten Wartezeiten nicht durch Personalmangel oder andere Probleme überschritten werden?

Antwort des Magistrats

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin Arslaner-Gölbasi, sehr geehrter Herr Stadtverordneter Ritter, meine Damen und Herren! Vorab ist festzuhalten, dass die Stadt Frankfurt am Main zwar über die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH mit einem Anteil von 20,48 Prozent an der Fraport AG beteiligt ist, aber das laufende Geschäft der Gesellschaft nicht operativ steuert. Um einen möglichst reibungslosen Flugbetrieb sowohl in den Terminals als auch auf dem Vorfeld zu gewährleisten, sind eine Vielzahl an Fraport-Abteilungen, aber auch zahlreiche andere Partner beteiligt. Das sind beispielsweise Airline-Beschäftigte oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Behörden - zum Beispiel an den Sicherheitskontrollen oder Ein- und Ausreise. Eine gesamtheitliche Aussage zur Auswirkung der Personalsituation der Fraport auf eventuelle Wartezeiten kann daher nicht getätigt werden. Um das derzeitige Aufkommen in den Spitzenzeiten personell abzudecken, ist die Kurzarbeit in den Tätigkeitsbereichen, in denen aktuell unmittelbar die extremen Bedarfe bestehen, komplett zurückgefahren. Das betrifft beispielsweise den Ladeservice. Darüber hinaus wurden zahlreiche weitere Maßnahmen umgesetzt, um die Aufkommensspitzen stemmen zu können. Die Dienstpläne werden soweit möglich an die aktuellen Gegebenheiten angepasst, die Beschäftigten im Bereich der Abfertigung übernehmen Zusatzschichten. Außerdem wird Personal aus anderen Bereichen gezielt dort eingesetzt, wo der Bedarf aktuell am größten ist und dies relativ leicht realisiert werden kann. Derzeit unterstützen insgesamt zum Beispiel etwa 70 Beschäftigte aus anderen Fraport-Abteilungen im Gepäckdienst. Das sind an den Wochenenden pro Schicht etwa zehn Personen. Weiterhin werden Beschäftigte in zusätzlichen Tätigkeiten ausgebildet, sodass diese ebenfalls je nach Bedarf unterstützen können.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. November 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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