Die vorgezogenen Bundestagswahlen sorgten für verkürzte Fristen beim Versand der Briefwahlunterlagen. Insbesondere für d
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Registrierung und Wahlbeteiligung von im Ausland lebenden deutschen Staatsbürgern bei der Bundestagswahl 2025 in Frankfurt am Main. Es wird erwartet, dass die Stadt Frankfurt am Main aufgrund schnellerer Bearbeitung der Briefwahlunterlagen eine höhere Wahlbeteiligung ermöglicht hat.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenFrage an den Magistrat
Die vorgezogenen Bundestagswahlen sorgten für verkürzte Fristen beim Versand der Briefwahlunterlagen. Insbesondere für die im Ausland lebenden deutschen Staatsbürger wurde das oftmals zum Problem. Laut Berichten kamen viele Unterlagen spät bei den Staatsbürgern an und kamen danach zu spät wieder in den Städten an, um eine Wahlbeteiligung zu ermöglichen.
Ich frage den Magistrat:
Wie viele im Ausland lebende deutsche Staatsbürger haben sich bei der Stadt Frankfurt für die Bundestagswahl 2025 registriert, und wie viele von ihnen haben fristgemäß an der Wahl teilgenommen?
Antwort des Magistrats
Im bundesweiten Vergleich hat die Stadt Frankfurt am Main besonders schnell mit der Produktion und dem anschließenden Versand der Stimmzettel zur vorgezogenen Bundestagswahl begonnen. Entsprechend früh konnte auch das Briefwahllokal geöffnet werden. Hintergrund ist, dass die Landeswahlausschüsse und der Bundeswahlausschuss erst am Donnerstag, den 30. Januar 2025, über die eingereichten Beschwerden entschieden und damit verbindlich festlegten, welche Wahlkreisbewerbenden und Landeslisten auf dem Stimmzettel stehen würden. Erst zu diesem Zeitpunkt war eine Druckfreigabe überhaupt möglich.
Unmittelbar nach dieser Freigabe startete die Produktion der Frankfurter Stimmzettel. Bereits am Montagmittag, 3. Februar 2025, konnte das Briefwahllokal in der Stiftstraße öffnen. Auch wurden die bis dato eingegangenen Briefwahlanträge bearbeitet und die entsprechenden Briefwahlunterlagen zum Versand aufgegeben. Unter diesen Anträgen befanden sich auch die rund 5.000 Briefwahlanträge der im Ausland lebenden Deutschen.
Von insgesamt 143.950 ausgestellten Briefwahlunterlagen sind lediglich vier Prozent nicht oder nicht rechtzeitig zurückgekommen. Eine gesonderte Aufschlüsselung für im Ausland lebende Deutsche ist dabei jedoch nicht möglich.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 27. März 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.