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In Frankfurt werden immer mehr städtische Fahrzeuge mit lokal produziertem Strom, Gas und Wasserstoff betrieben. Diese E

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage zielt darauf ab, eine Informationskampagne zu initiieren, um die Bürger über die Nutzung von lokal produziertem Strom, Gas und Wasserstoff in städtischen Fahrzeugen zu informieren. Dies soll das Bewusstsein für Mülltrennung stärken und die Bürger zur Verbesserung ihres Trennverhaltens motivieren.

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Thema Umwelt und Energie verfolgen

Frage an den Magistrat

In Frankfurt werden immer mehr städtische Fahrzeuge mit lokal produziertem Strom, Gas und Wasserstoff betrieben. Diese Entwicklung, die zur Klimaneutralität und Ressourcenschonung beiträgt, ist der breiten Bevölkerung jedoch nicht ausreichend bekannt. Ich frage daher den Magistrat: Wäre es möglich, eine Informationskampagne zu initiieren, beispielsweise durch Anbringung von Aufklebern auf den Fahrzeugen mit der Aufschrift "Energie/Gas/Wasserstoff made in Frankfurt", um die Bürgerinnen und Bürger unter anderem auf ihren Beitrag zur Mülltrennung aufmerksam zu machen und sie zur weiteren Verbesserung des Trennverhaltens zu motivieren?

Antwort des Magistrats

Stadträtin Tina Zapf-Rodriguez:

Sehr geehrte Frau Stadtverordnetenvorsteherin,

sehr geehrter Herr Stadtverordneter Medoff, lieber Jumas!

Aufkleber auf städtischen Fahrzeugen können ein sinnvoller Weg sein, Informationen zu vermitteln. Da jedoch die Fahrzeuge von den jeweiligen Dienststellen beschafft und ausgestattet werden, gibt es keine zentrale Möglichkeit, diese für Informationskampagnen zu nutzen. Darüber hinaus kann lokal erzeugter Strom - beispielsweise von städtischen Dächern - bereits jetzt für E-Fahrzeuge genutzt werden.

Wasserstoff wird lokal nur im Industriepark Höchst produziert. Dieser wird aber ausschließlich für Prozesse vor Ort eingesetzt. Eine nennenswerte Gasmenge, die für den Einsatz im Mobilitätsbereich hergestellt wird, gibt es nicht. Einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Antriebsart von städtischen Fahrzeugen sowie deren Bewerbung und dem Thema Mülltrennung kann der Magistrat allerdings nicht erkennen.

Zum Thema Müllvermeidung gibt es bereits unterschiedliche Kampagnen, beispielsweise über die Stabsstelle Sauberes Frankfurt und auch die FES. Zudem befindet sich im Rahmen der Zertifizierung als Zero Waste City ebenfalls eine Kampagne in Vorbereitung, die sich stärker mit dem Thema Mülltrennung auseinandersetzen wird.

Stadtverordnetenvorsteherin

Hilime Arslaner:

Die erste Zusatzfrage kommt von Herrn Medoff. Bitte!

Stadtverordneter Jumas Medoff, IBF:

(Zusatzfrage)

Es gibt in der Tat mehrere Kampagnen, vor allem auch beim Biogas, damit mehr produziert werden soll und damit die Bürgerinnen und Bürger mehr darauf achten sollen. Besteht die Möglichkeit, zum Beispiel im OSKAR-Magazin, das sehr auflagenstark ist, darauf aufmerksam zu machen, wie viel Energie, Gas und Wasserstoff hier vor Ort produziert wird?

Stadträtin Tina Zapf-Rodriguez:

(fortfahrend)

Definitiv ist das ein Thema, welches in der Zeitschrift OSKAR, die sie gerade erwähnt haben, immer wieder über verschiedenste Kampagnen bespielt wird und welches die FES sowie die Stabsstelle Sauberes Frankfurt angeht.

Andererseits ist es ja beispielsweise so, dass über lokal hergestellte Energie im MHKW beispielsweise städtische Busse, also E-Busse, auch geladen werden, da gibt es ja Ladesäulen. Also auch darüber wird immer wieder informiert, und ich glaube, es ist gut so, wie es gerade ist.

Stadtverordnetenvorsteherin

Hilime Arslaner:

Die zweite und letzte Zusatzfrage kommt von Herrn Falko Görres von der FRAKTION. Bitte!

Stadtverordneter Falko Görres, FRAKTION:

(Zusatzfrage)

Vielen Dank! Auch mir fiel es bei der Frage irgendwie schwer, zu verstehen, was Mülltrennung mit dem Thema Gas und Wasserstoff, made in Frankfurt, zu tun hat. Insofern vielleicht eine Frage, um diesen Zusammenhang noch herzustellen: Können Sie sich denn vorstellen, dass auf Müllfahrzeugen der FES zum Beispiel Aufkleber angebracht werden, die da heißen "Müll, made in Frankfurt"?

Stadträtin Tina Zapf-Rodriguez:

(fortfahrend)

Die Müllfahrzeuge der FES sind schön bedruckt, und auf den Fahrzeugen, die schon elektrifiziert sind, steht "100 % elektrisch". Insofern werden wir die Aufkleber so schnell nicht ändern.

(Beifall)

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 27. März 2025 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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