Der Finanzplatz Frankfurt gilt als das führende Finanzzentrum Kontinentaleuropas. Im Bereich der Start-ups ist er durch
Zusammenfassung
Die Stadt Frankfurt am Main hat verschiedene Maßnahmen ergriffen, um den Finanzierungsbedarf von Start-ups zu decken, darunter den Frankfurter Gründerfonds und das Projekt "Frankfurt Forward". Diese Initiativen zielen darauf ab, die Finanzierungsketten zu stärken und Start-ups in der Region zu unterstützen, um deren Gründungsaktivität zu fördern.
Dies ist eine KI-generierte Zusammenfassung. Diese kann Fehler beinhalten.
Wie es hier weitergeht? Sagen wir Ihnen.
Unabhängig. Kostenlos. Die wichtigen Entscheidungen landen direkt in Ihrem Postfach.
E-Mail-Abo einrichtenFrage an den Magistrat
Der Finanzplatz Frankfurt gilt als das führende Finanzzentrum Kontinentaleuropas. Im Bereich der Start-ups ist er durch eine starke Fintech-Szene im wirtschaftlichen Ökosystem geprägt. Die Start-ups fördern den technischen und finanziellen Fortschritt und die Modernisierung der etablierten Wirtschaft. Leider geht die Gründungsaktivität nach dem Deutschen Startup Monitor 2020 hier zurück. Es fehlt zunehmend an Finanzierungsmöglichkeiten, gerade in Frankfurt fehlt Wagniskapital, wie in den Start-up-Zentren Berlin und München vorhanden. Ich frage den Magistrat: Was unternimmt er, um den Finanzierungsbedarf für Start-up-Gründungen abzudecken?
Antwort des Magistrats
Erstens: Mit dem Frankfurter Gründerfonds bietet die Stadt Frankfurt ein deutschlandweit einmaliges Finanz-Förderprogramm. Kernpunkte des attraktiven Programms sind die kostenlose Begutachtung der Kunden-Konzepte und Begleitung der Antragsteller bis zur Empfehlung an die Bürgschaftsbank Hessen und zum Kredit-Bankgespräch. Für die Nachhaltigkeit der geförderten Unternehmen besonders wertvoll ist die Nachbegleitung durch vierteljährliche Checkings ihrer Geschäftszahlen und falls erforderlich, weitere Coaching-Unterstützung in schwierigen Zeiten. So konnten 51 FGF-Kunden durch intensive Beratung in Geschäftskrisen, durch Bankgespräche und strategisches Coaching am Markt gehalten werden; davon konnte in der Krise für 13 Unternehmen eine Tilgungsaussetzung der kreditgebenden Banken erreicht werden. Der Frankfurter Gründerfonds steht auch Start-ups offen. Leider sind die Fondsmittel annähernd ausgeschöpft. Eine Verlängerung des Förderprogramms sowie eine Mittelaufstockung sind durch die Stadtverordnetenversammlung zu beschließen. In der weiteren Förderprogrammausgestaltung könnte der Fonds auch für Start-ups attraktiver werden. Zweitens: Die Wirtschaftsförderung unterstützt mit dem Projekt "Frankfurt Forward" Gründerinnen und Gründer und Start-ups zu Fragen der Finanzierung über größere sogenannte "Tickets", Finanzierungssummen, durch die Verknüpfung von Start-ups, etablierten Frankfurter Unternehmen und interessierten Investoren. Durch regelmäßige Pitches der Start-ups wird die Möglichkeit zum Austausch und Schaffung möglicher Kooperationen und Akquise von Investoren gegeben. Regelmäßige Umfragen im Start-up-Ökosystem in Frankfurt Rhein Main erlauben zudem einen Einblick in die konkreten Finanzierungsbedarfe der Start-ups und daran geknüpfte und gewünschte Maßnahmen. Diese Ergebnisse werden von Frankfurt Forward in Diskussionsrunden einmal im Quartal aufgegriffen. So kamen im Juni 2021 zu dem Thema "Finanzplatz Frankfurt: lückenlose Finanzierungskette für Start-ups" Vertreter der verschiedenen Finanzierer und Institutionen in einem hybriden Event zusammen. Zugeschaltete Gäste aus dem Start-up Ökosystem hatten sowohl in der Diskussionsrunde als auch in einer anschließenden Netzwerkveranstaltung die Möglichkeit, ihre Standpunkte darzulegen und sich auszutauschen. Das Land Hessen hat diese Bedarfe der Start-ups ebenfalls erkannt und als Maßnahme die Futury Venture Fonds aufgesetzt. Diese decken Finanzierungsbedarfe der Start-ups in Hessen und somit auch in Frankfurt am Main bis zu einer Ticketgröße von acht Millionen Euro ab. Es ist des Weiteren eines der zentralen Ziele des Programms und somit der Stadt Frankfurt am Main, die verschiedenen Akteure im Bereich der Start-up Finanzierung in Frankfurt Rhein Main gezielt anzusprechen und zu verknüpfen, um gemeinsam an der Stärkung und Schließung der Finanzierungsketten zu arbeiten. Drittens: In der Wirtschaftsförderung kooperiert das Kompetenzzentrum Existenzgründungen mit dem Kompetenzzentrum Finanzwirtschaft, Digitale Infrastruktur, UK & USA bei der Beratung von Start-ups, die sich mit Finanzierungsfragen melden. In der Beratung der Wirtschaftsförderung wird für kleinere "Ticketgrößen" auf den Frankfurter Gründerfonds und das Hessen-Mikrodarlehen der WI Bank Hessen/des Landes - bis 35.000 Euro - hingewiesen.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 4. November 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.