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Auf die Frage F 1742 in der Stadtverordnetenversammlung vom 21.02.2019nach der Kenntnis über sogenannte „Stadtluftreinig

Vorlagentyp: F
Beantwortet
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Zusammenfassung

Der Magistrat hat festgestellt, dass Stadtluftreiniger zwar im Labor Erfolge zur Senkung der Stickstoffdioxidkonzentration zeigen, jedoch in der praktischen Anwendung als ungeeignet und unverhältnismäßig angesehen werden. Dies basiert auf der fragwürdigen Minderungswirkung und den hohen energetischen sowie finanziellen Aufwänden. Daher wird eine Aufstellung solcher Container in Frankfurt nicht in Betracht gezogen.

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Frage an den Magistrat

Auf die Frage F 1742 in der Stadtverordnetenversammlung vom 21.02.2019nach der Kenntnis über sogenannte "Stadtluftreiniger"-Container, welche unter anderem von der Stadt Stuttgart aufgestellt wurden, antwortete der Magistrat, dass ihm solche Container durchaus bekannt seien. Die Reinigungswirkung gegenüber Stickstoffdioxid müsse jedoch erst abgewartet werden. Ich frage den Magistrat: Zu welcher Erkenntnis ist der Magistrat hinsichtlich einer Reduzierung von Stickstoffdioxid in der Luft durch diese Container mittlerweile gelangt, und inwiefern erwägt er zur Verhinderung eines Dieselfahrverbots eine Aufstellung solcher Container in der Stadt Frankfurt?

Antwort des Magistrats

Inzwischen stehen Stadtluftreiniger zur Verfügung, welche zumindest im Laborbetrieb Erfolge zur Senkung der Stickstoffdioxidkonzentration aufweisen. Stadtluftfilter finden in der Maßnahmenplanung der aktuellen 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Rhein Main, Teilplan Frankfurt am Main, aus den nachfolgenden Gründen aber keine Berücksichtigung. Im Bereich der hochbelasteten Messstelle "Am Neckartor" in Stuttgart wurden im Rahmen eines Pilotprojekts 23 Filtersäulen zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastung eingesetzt. Die Belastung sank nach einem Jahr Betrieb um neun Prozent. Unklar bleibt jedoch, welchen Einzelanteil die Filtersäulen hieran während der zeitgleich deutschlandweit festgestellten Rückgänge aufweisen. An der Frankfurter Messstation Friedberger Landstraße gingen die Stickstoffdioxidwerte von 2018 auf 2019 um knapp zehn Prozent zurück - ohne den Einsatz von Filtersäulen. Wie bereits in der Beantwortung zur Frage Nr. 1742 dargestellt, bedeutet die nachträgliche mechanische Reinigung eines hochverdünnten Schadstoffgemischs in der Außenluft - zum Beispiel mittels Luftreinigungsgeräten/-filtern - einen erheblichen energetischen und finanziellen Aufwand. Zusätzlich sind unter anderem Fragen des Lärmschutzes und der Luftbewegung, insbesondere in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern, zu klären. Vor dem Hintergrund einer fragwürdigen Minderungswirkung im Straßenraum sieht der Magistrat Stadtluftreiniger im praktischen Betrieb zur Einhaltung des Stickstoffdioxidgrenzwerts in Frankfurt am Main als ungeeignet und unverhältnismäßig an.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 3. Dezember 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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