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Ein renommierter Frankfurter Architekt kritisiert in einem Leserbrief in der FAZ vom 01.11.2021 die Architektur der gepl

Vorlagentyp: F
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Zusammenfassung

Der Magistrat wird um Stellungnahme zur Kritik an der Architektur der geplanten Rahmenbebauung zur Einfassung der Interconti-Hotels gebeten. Zudem wird die Idee eines unabhängigen Gestaltungsbeirates angesprochen, um die architektonische Qualität in Frankfurt zu sichern. Ziel ist es, die Baukultur zu verbessern und die Integration bestehender Bauformen zu fördern.

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Frage an den Magistrat

Ein renommierter Frankfurter Architekt kritisiert in einem Leserbrief in der FAZ vom 01.11.2021 die Architektur der geplanten Rahmenbebauung zur Einfassung der Interconti-Hotels. Nach seiner Überzeugung sei die geplante Bebauung zur Wilhelm-Leuschner-Straße bezugslos zur Umgebung und Nachbarbebauung. Die Architektursprache zum Mainufer hin sei "beliebig und passe eher zum Riedberg". Die fehlende architektonische Qualität beruhe auch darauf, dass es in Frankfurt keinen Gestaltungsbeirat gebe. Ich frage daher den Magistrat: Wie kommentiert der Magistrat die Kritik an den aktuellen Planungen und wie steht er zur Idee eines unabhängigen Gestaltungsbeirates?

Antwort des Magistrats

Zunächst begrüßt es der Magistrat, dass sich in der Rhein-Main-Region ein dichtes Netz an Verbänden, Institutionen, Museen und Hochschulen mit baukulturellen und städtebaulichen Fragen befassen. Die damit verbundene hohe architektonische und städtebauliche Kompetenz trägt zu einer anspruchsvollen baukulturellen Debatte bei. Der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 938 "Wilhelm-Leuschner-Straße 43-45" vom 17.06.2021 greift die Ziele des Aufstellungsbeschlusses des Bebauungsplans Nr. 274 Ä "Wiesenhüttenstraße -

  1. Änderung" vom 24.06.1993 auf und sieht neben einer beabsichtigten Nutzungsmischung vor, bestehende Bauformen, die durch ihr Volumen und ihre zum Teil solitäre Stellung Fremdkörper im Gesamtbild der Blockrandbebauung bzw. der noch erhaltenen Villenbebauung am Main darstellen, zu ordnen und besser einzubinden. Ferner soll die attraktive Lage am Main besser ausgebildet werden. Insbesondere ist beabsichtigt, bei Neubauvorhaben bisher offene Blockränder zu schließen. Der Entwurf des Architekturbüros "collignonarchitektur" sieht - neben einer Erhöhung des Wohnanteils zur Verbesserung der Nutzungsmischung - den Erhalt der solitären Hochhausscheibe sowie eine räumliche Fassung des Stadtraums durch Schließung der Blockränder vor. Die Ausrichtung der geplanten Wohnbebauung zum Mainufer sowie publikumswirksame Nutzungen im Bereich der Wilhelm-Leuschner-Straße befördert die Aufwertung und Belebung der Randbereiche. Eine Durchwegung zwischen Mainufer und Wilhelm-Leuschner-Straße soll darüber hinaus die fußläufige Anbindung an das Mainufer verbessern. Der Erhalt beziehungsweise die Integration der Hochhausscheibe in die Neuplanung ist insbesondere aus Gründen eines flächen- und ressourcensparenden Bauens hervorzuheben. Grundsätzlich können Gestaltungsbeiräte als Instrument zur Qualitätssicherung beitragen. Im Koalitionsvertrag wurde daher vereinbart, dass projektbezogene Gestaltungsbeiräte eingerichtet werden sollen. Der Magistrat führt hierzu bereits mit verschiedenen Akteuren Gespräche, um die Zielsetzung und Zusammensetzung von projektbezogenen Gestaltungsbeiräten näher zu formulieren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. November 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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