Mit weiter sinkenden Temperaturen steigt die Notwendigkeit, Menschen, die auf der Straße leben, vor der Kälte zu schütze
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Zusammenfassung
Im kommenden Winter stehen in Frankfurt am Main insgesamt 425 Schutzplätze für obdachlose Menschen zur Verfügung, um sie vor der Kälte zu schützen. Die Zahl der Plätze kann bei Bedarf kurzfristig aufgestockt werden, und es sind umfassende Hygiene- und Schutzmaßnahmen implementiert.
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Thema Öffentlicher Nahverkehr und neue Mobilität verfolgenFrage an den Magistrat
Mit weiter sinkenden Temperaturen steigt die Notwendigkeit, Menschen, die auf der Straße leben, vor der Kälte zu schützen. Dafür gab es in den vergangenen Jahren zahlreiche Angebote. Ich frage daher den Magistrat: Wo stehen im kommenden Winter wie viele Schutzplätze zur Verfügung, und wird die Zahl der Schutzplätze unter Berücksichtigung der notwendigen Hygiene- und Abstandsregeln ausreichen?
Antwort des Magistrats
Für obdachlos lebende Menschen stehen in der B-Ebene der U-Bahn-Station Eschersheimer Tor ab dem
- November 150 Schlafplätze zur Verfügung. Weil die Fläche sehr groß ist, können die Abstände zwischen den Übernachtern jederzeit eingehalten werden. Falls die Zahl der Plätze nicht ausreichen sollte, kann sie kurzfristig auf circa 180 aufgestockt werden. Zusätzlich stehen 275 Betten in Notübernachtungsstätten und Einrichtungen zur Verfügung, also haben wir derzeit insgesamt 425 Plätze. Die Notübernachtungsplätze sind unter anderem: - im Ostpark, 190 Plätze, und in zwei weiteren Einrichtungen des Frankfurter Vereins in der Rudolfstraße, 20 Plätze, und im Sozialzentrum Burghof, zehn Plätze, jeweils für Männer und Frauen - im Tagestreff Weißfrauen vom Diakonischen Werk, 20 Plätze - im Tagestreff Bärenstraße der Caritas, 25 Plätze - (Männer und Frauen in getrennten Bereichen) - zehn Plätze nur für Frauen im Haus Hannah des Diakonischen Werks. Jede Einrichtung für obdachlose Menschen hat ein Hygiene-und Schutzkonzept. In der Regel stehen am Eingang Desinfektionsmittel bereit und es werden Masken ausgegeben. Es werden die nötigen Abstände eingehalten; in der B-Ebene gibt es vier Luftfilter und zusätzlich CO2-Ampeln. Sollte jemand mit starken Symptomen auftauchen, rufen die Mitarbeiter einen Rettungswagen. Der Frankfurter Verein hat eine Isolations- und Quarantäne-Einrichtung mit 31 Plätzen. Dort gibt es auch eine Ambulanz, die Abstriche nimmt. Sollte es etwa in der B-Ebene einen Corona-Verdacht geben, kann die Ambulanz die betreffende Person abholen oder auch vor Ort einen Abstrich nehmen. Zusätzlich zur Isolations- und Quarantäne-Einrichtung des Frankfurter Vereins hält die Stadt drei Hotels einfacher Kategorie für den Fall möglicher Corona-Infektionen unter obdachlos lebenden Menschen vor. Darin gibt es zurzeit circa 180 freie Plätze.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 29. Oktober 2020 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.