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Wegen eines Schadens am Behälter Heiligenstock wird das Trinkwasser seit Wochen vorsorglich mit Chlor desinfiziert. Dadu

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Stadt Frankfurt am Main informiert über die vorsorgliche Desinfektion des Trinkwassers aufgrund eines Rohrschadens. Die Maßnahme soll die Sicherheit des Trinkwassers gewährleisten, jedoch klagt die Bevölkerung über Geruchs- und Geschmacksveränderungen sowie mangelnde Information. Zukünftige Kommunikationsstrategien sollen verbessert werden.

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Frage an den Magistrat

Wegen eines Schadens am Behälter Heiligenstock wird das Trinkwasser seit Wochen vorsorglich mit Chlor desinfiziert. Dadurch kommt es in den nördlichen Stadtteilen zu Geruchs- und Geschmacksveränderungen. Die Nutzung des Trinkwassers als Lebensmittel und für die Körperpflege sei uneingeschränkt möglich, teilt Mainova lediglich auf der Homepage mit. Die Bevölkerung nimmt aber nicht nur den Chlor-, sondern auch einen stark muffigen Geruch wahr und klagt über Hautprobleme. Viele fühlen sich mangelhaft informiert, da es keine direkte Information der betroffenen Haushalte gab.

Ich frage den Magistrat:

Warum wurden die Haushalte in den betroffenen Stadtteilen nicht informiert, und wie wird die Kommunikation künftig verbessert?

Antwort des Magistrats

Seit Anfang Oktober 2024 desinfiziert die Hessenwasser GmbH in Abstimmung mit dem dafür zuständigen Frankfurter Gesundheitsamt vorsorglich das Trinkwasser aus der Behälteranlage Heiligenstock im Frankfurter Norden. Die Hessenwasser betreibt die Behälteranlage.

Hintergrund der Maßnahme ist ein Rohrschaden, dessen Behebung ebenfalls in der Zuständigkeit der Hessenwasser liegt und voraussichtlich mehrere Wochen in Anspruch nehmen wird. Dies teilte Hessenwasser in einer Pressemitteilung am 18. Oktober mit. Durch die vorsorgliche Desinfektion kann es in den nördlichen Stadtteilen zu Geschmacksveränderungen und gegebenenfalls zu Chlorgeruch kommen. Das Trinkwasser entspricht weiterhin der Trinkwasserverordnung. Alle Parameter werden von der Hessenwasser gemäß der Trinkwasserverordnung im Zusammenhang mit der Chlorung regelmäßig kontrolliert. Die Kundinnen und Kunden können das Trinkwasser dementsprechend ohne Einschränkung verwenden.

Seitens der Mainova AG wurde über die Maßnahme umgehend durch einen Post auf der Social-Media-Plattform X sowie eine Mitteilung auf der Website der Mainova am 7. Oktober informiert. Des Weiteren wurde die Pressemitteilung von Mainova auch an die zuständigen Redaktionen der Lokalzeitungen gesendet und zum Teil auch von diesen aufgegriffen. Außerdem wurde der Kundenservice der Mainova entsprechend geschult. Anfragen, die an Mainova herangetragen werden, wurden und werden dem Stand der Dinge entsprechend beantwortet.

In einer weiteren Pressemitteilung vom 22. November hat Hessenwasser über den Abschluss der Arbeiten informiert. Die Chlorung wurde am 9. Dezember 2024 eingestellt. Darüber wird Mainova in einer Pressemitteilung informieren.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 5. Dezember 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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