Nach dem Hessischen Rettungsdienstgesetz, HRDG, sind die Kreise und kreisfreien Städte in Hessen die Träger des bodengeb
Zusammenfassung
Die Frage befasst sich mit dem Verhältnis zwischen abrechenbaren und tatsächlich abgerechneten Einsätzen im Rettungsdienst Frankfurt am Main. Ziel ist es, eine detaillierte Aufschlüsselung der Einsätze nach Trägern zu erhalten, um die Effizienz und Abrechnungsquote zu analysieren.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFrage an den Magistrat
Nach dem Hessischen Rettungsdienstgesetz, HRDG, sind die Kreise und kreisfreien Städte in Hessen die Träger des bodengebundenen Rettungsdienstes. Zu diesem Zweck sind Beauftragungsverträge mit ASB, DRK, Fraport, JUH und MHD geschlossen, außerdem übernimmt die Berufsfeuerwehr Frankfurt Teile des Rettungsdienstes. Die Branddirektion hat die Aufsichtsfunktion über die Leistungserbringung.
Ich frage den Magistrat:
Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen bei den Krankenkassen grundsätzlich abrechenbaren Fahrten und tatsächlich abgerechneten Fahrten im Frankfurt Rettungsdienst? Es wird um einzelne Aufschlüsselung nach oben benannten Trägern inkl. Berufsfeuerwehr in absoluten Zahlen und Prozenten gebeten.
Antwort des Magistrats
Für den Zeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2023 stellen sich die abrechenbaren und tatsächlich abgerechneten Einsätze im Rettungsdienstbereich Frankfurt am Main wie folgt dar:
| Organisation | Abrechenbare Einsätze | Abgerechnete | |
| Einsätze (absolut) | Abgerechnete | ||
| Einsätze (prozentual) ASB | 21.343 | 20.921 | 98,02 % |
| Berufsfeuerwehr | 29.180 | 28.569 | 97,91 |
| % DRK | 18.299 | 17.546 | 95,89 |
| % Fraport | 2.730 | 2.725 | 99,82 |
| % JUH | 16.644 | 15.376 | 92,38 |
| % MHD | 11.898 | 11.850 | 99,60 |
| % Gesamt | 100.094 | 96.987 | 96,90 % |
Für den Zeitraum 01.01.2024 bis 30.09.2024 liegt der Anteil abgerechneter Einsätze - 70.934 - an den abrechenbaren Einsätzen - 75.347 - derzeit bei 94,14 Prozent. Diese Werte sind aufgrund des normalen prozessual bedingten Zeitversatzes zwischen Einsatzdurchführung und Einsatzabrechnung als vorläufig zu betrachten.
Dass ein Rettungsdiensteinsatz nicht abgerechnet wird, kann mehrere Ursachen haben. Häufig kann kein Kostenträger ermittelt oder erreicht werden. Auch werden Einsätze, bei denen kein Transport erfolgt - etwa, weil er aus medizinischen Gründen nicht notwendig ist oder die betroffene Person den Transport verweigert - nicht abgerechnet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 5. Dezember 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.