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Um die im Koalitionsvertrag vereinbarten Schritte zur Klimaneutralität bis zum Jahre 2035 zu erreichen, sind erhebliche

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Im Rahmen der Klimaneutralität bis 2035 wird eine Priorisierung von Maßnahmen im Investitionsprogramm gefordert, um CO2-Emissionen schnell zu reduzieren. Der Magistrat plant, klima- und umweltrelevante Angaben in zukünftige Haushaltsberichte aufzunehmen, um eine effektive Bewertung und Priorisierung zu ermöglichen.

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Frage an den Magistrat

Um die im Koalitionsvertrag vereinbarten Schritte zur Klimaneutralität bis zum Jahre 2035 zu erreichen, sind erhebliche investive Mittel erforderlich. Ich frage daher den Magistrat: Welche der Maßnahmen im aktuellen Investitionsprogramm sind aus Sicht des Magistrats im Sinne einer Priorisierung besonders geeignet, um schnell CO2-Emissionen zu reduzieren?

Antwort des Magistrats

Im Koalitionsvertrag wird - im Sinne der Erreichung der Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 - die Ergänzung von Klima- und Umweltbilanzen in künftigen Haushaltsberichten der Stadt Frankfurt angestrebt. Um solche Bilanzen ziehen zu können, müssten klimarelevante Angaben der einzelnen Investitionsmaßnahmen bereits bei der Planaufstellung berücksichtigt und im späteren Haushalt eingestellt werden. Sofern künftig eine Bewertung der Klimabilanz von Investitionsmaßnahmen stadtweit einheitlich nach belastbaren Kriterien erfolgt, wäre anhand dieser Angaben die Abbildung einer entsprechenden Priorisierung im Haushaltsplanentwurf beziehungsweise im Investitionsprogramm vorstellbar. Die im aktuellen Investitionsprogramm vorgesehenen Maßnahmen sind nicht ausreichend, um die angestrebte Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 zu erreichen. Maßnahmen der Gebäudesanierung sind grundsätzlich geeignet, um schnell CO2-Emissionen zu reduzieren. Um beispielhaft das Ziel der Klimaneutralität im kommunalen Gebäudebestand zu erreichen, ist nach einer Modellrechnung des Amtes für Bau und Immobilien eine jährliche Sanierungsrate von 6,3 Prozent erforderlich. Dafür müssen die Mittel für die Gebäudesanierung und den Einbau von unter anderem Photovoltaik- und Kraft-Wärme-Kopplung-Anlagen deutlich erhöht werden. Der Magistrat arbeitet mit Hochdruck an einer entsprechenden Priorisierung sowie der Ausrichtung des Haushalts und des Investitionsprogramms an nachhaltigen Zielen, insbesondere im Bereich des Klimaschutzes.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. November 2021 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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