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Damit Fördermittel und Ressourcen nicht nach dem Gießkannenprinzip an Schulen vergeben werden, wird der Ruf nach einem S

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Es wird vorgeschlagen, einen Schulsozialindex einzuführen, um Fördermittel und Ressourcen gezielt an Schulen in benachteiligter Lage zu verteilen. Dies soll zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit führen und die Unterstützung für Schüler*innen verbessern.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Frage an den Magistrat

Damit Fördermittel und Ressourcen nicht nach dem Gießkannenprinzip an Schulen vergeben werden, wird der Ruf nach einem Schulsozialindex, neben einem reinen Sozialindex, immer lauter. Ein solcher schulscharfer Index könnte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit sein.

Ich frage den Magistrat:

Nach welchen Kriterien werden aktuell Unterstützungsmaßnahmen, wie zum Beispiel der Einsatz von zusätzlichen Schulsozialarbeiter:innen für Schulen in benachteiligter Lage, verteilt?

Antwort des Magistrats

An Frankfurter Schulen setzen freie Träger der Jugendhilfe verschiedene Förderprogramme um. Hierzu gehören unter anderem die Förderprogramme Jugendhilfe in der Grundschule, Jugendhilfe in der Schule, Jugendhilfe in der Förderschule. Alle Jugendhilfeangebote des Stadtschulamts haben eine inklusive und präventive Ausrichtung und stehen allen Schüler*innen einer Schule offen.

Die Verteilung der Fachkraftressourcen erfolgen in diesen Förderprogrammen aktuell aufgrund verschiedener Finanzierungsansätze unterschiedlich.

In dem seit 2008 laufenden Programm Jugendhilfe in der Schule erfolgt die Stellenzuweisung anhand eines Strukturmodells, welchem die Schüler*innenzahl als Verteilungsschlüssel zu Grunde liegt. Bis 500 Schüler*innen erhalten die Schulen zwei Fachkraftstellen, zwischen 500 bis 700 Schüler*innen drei Fachkraftstellen und über 750 Schüler*innen vier Fachkraftstellen.

Im Förderprogramm Jugendhilfe in der Grundschule steht eine Gesamtpersonalressource pro Bildungsregion zur Verfügung, sodass an allen Schulen, die ins Programm aufgenommen werden konnten, mindestens eine 0,5 Personalstelle zur Verfügung gestellt wird. Mit dem Haushalt 2024 werden zusätzliche Mittel bereitgestellt, um an allen Grundschulen jeweils 0,5 Personalstellen zur Verfügung zu stellen.

Im Förderprogramm Jugendhilfe in der Förderschule steht den teilnehmenden Schulen ebenfalls mindestens eine 0,5 Personalstelle zur Verfügung.

Aus fachlicher Sicht ist eine Orientierung an Schüler*innenzahlen mit einer Mindestausstattung von ein bis zwei Fachstellen, je nach Größe des Schulstandorts, auch für diese beiden Förderprogramme zu befürworten.

Mit dem Haushalt 2024 werden außerdem Mittel bereitgestellt, um in einem ersten Schritt 50 Prozent der Gymnasien mit jeweils zwei Personalstellen auszustatten. Diese Mittel müssen verstetigt werden.

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Juli 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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