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Damit Fördermittel und Ressourcen nicht nach dem Gießkannenprinzip an Schulen vergeben werden, wird der Ruf nach einem S

Vorlagentyp: F
Beantwortet

Zusammenfassung

Die Frage zielt darauf ab, ob die aktuelle Datenlage eine differenzierte Betrachtung der sozialen Lage der Schüler:innenschaft an Schulen ermöglicht. Ein Schulsozialindex könnte dazu beitragen, Fördermittel gezielter zu verteilen und Bildungsungleichheiten zu verringern.

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Thema Schulen und Bildung verfolgen

Frage an den Magistrat

Damit Fördermittel und Ressourcen nicht nach dem Gießkannenprinzip an Schulen vergeben werden, wird der Ruf nach einem Schulsozialindex, neben einem reinen Sozialindex, immer lauter. Ein solcher schulscharfer Index könnte ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit sein.

Ich frage den Magistrat:

Ermöglicht die aktuelle Datenlage eine schulscharfe Differenzierung der sozialen Lage der Schüler:innenschaft?

Antwort des Magistrats

Bildungskommunen: Aktuell werden im Rahmen des Programms Bildungskommune datenbasiert Konzepte erarbeitet, welche auch verschiedene Indikatoren mit sozialem Bezug abbilden werden. Mit dem Schwerpunktthema "Inklusion und Integration durch Bildung" sollen Exklusionsmechanismen entlang des Lebenslaufes im Bereich Bildung identifiziert werden, um diese im Rahmen der Bildungsentscheidungen zu reduzieren. Auf Basis verschiedener Indikatoren lassen sich so perspektivisch auf räumlicher (z.B. Stadtteilbezirke) wie institutioneller (z.B. Schulen und Kitas) Basis Ressourcen, Fördermittel sowie Förderprogramme zielgerichteter steuern. Im Rahmen eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements (DKBM) sichert die Datenlage der Kommunalpolitik eine erweiterte Transparenz und Rechenschaft. Ein Schulsozialindex als solcher ist derzeit auf kommunaler Ebene nicht verfügbar, das DKBM könnte jedoch potenziell als eine methodische Grundlage für dessen Berechnung dienen. Alternativ sei der Schulsozialindex des Landes Hessen genannt - dieser wird durch das staatliche Schulamt verwaltet und steht aktuell der Stadt Frankfurt bzw. dem Stadtschulamt nicht als Grundlage zur Verfügung. Kommunale Förderprogramme, wie z. B. die Kinder- und Familienzentren oder die BeFö-Förderung von Kitas (Besondere Förderung) legen die Sozialdaten des Jugend- und Sozialamtes zugrunde oder werden rein nach Schüler*innenzahlen ausgerichtet, wie z.B. im Programm Jugendhilfe in der Schule. Im Rahmen des Startchancenprogramm, an welchem auch in Frankfurt Schulen beteiligt sind, wurden zu fördernde Schulen auf Basis eines Sozialindices ausgewählt. Das Programm startet zum Schuljahr 2024/2025 mit einer Laufzeit von zehn Jahren. Ausgewählt wurden folgende Startchancen-Schulen: - Ackermannschule - Adolf-Reichwein-Schule - Berthold-Otto-Schule - Boehleschule - Brentanoschule - Falkschule - Fridtjof-Nansen-Schule - Günderrode-Schule - Henri-Dunant-Schule - Ludwig-Börne-Schule - Meisterschule - Wilhelm-Merton-Schule

Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen

Was bedeutet diese Vorlage?

FFrage zur Fragestunde

Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.

  1. 1Stadtverordnete/r stellt Frage
  2. 2Fragestunde im Plenum
  3. 3Magistrat antwortet

Der Weg dieser Vorlage

Am 4. Juli 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.

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