Das Opioid Fentanyl ist rund 50-mal stärker als Heroin und rund 100-mal stärker als Morphin. Beim Konsum als Droge beste
Zusammenfassung
Die Frage betrifft die Ausstattung der Rettungsdienste in Frankfurt am Main zur Behandlung von Fentanyl-Überdosen. Es wird vorgeschlagen, die Rettungsdienste mit Naloxon auszustatten, um die Mortalität unter Konsumierenden zu senken. Das erwartete Ergebnis ist eine verbesserte Notfallversorgung bei Opioid-Überdosen.
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Thema Gesundheit und Soziales verfolgenFrage an den Magistrat
Das Opioid Fentanyl ist rund 50-mal stärker als Heroin und rund 100-mal stärker als Morphin. Beim Konsum als Droge besteht daher eine besonders hohe Gefahr für eine Überdosis. Die Mortalität unter den Konsumierenden ist im Vergleich zu anderen Drogen stark erhöht. Unbeabsichtigte Überdosen können dabei nicht nur durch eine falsche Dosierung eintreten, sondern auch dadurch das andere Suchtmittel für den Konsumenten unwissentlich mit Fentanyl gestreckt werden. Ich frage den Magistrat: Sind die unterschiedlichen Rettungsdienste im Frankfurter Stadtgebiet mit Mitteln ausgestattet, die zur akuten Behandlung einer Fentanyl-Überdosis geeignet sind, beispielsweise Naloxon?
Antwort des Magistrats
Die notarztbesetzten Rettungsmittel, Notarzteinsatzfahrzeuge, im Rettungsdienstbereich Frankfurt sind mit dem Opioid-Antagonisten Naloxon ausgestattet.
Die nichtärztlich besetzten Rettungsmittel, Rettungswagen, im Rettungsdienstbereich Frankfurt sind nicht mit Naloxon ausgestattet.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Januar 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.