Die Platensiedlung steht kurz vor der Fertigstellung. Mit massiven Schäden an der Umwelt hat man die grünen Räume zwisch
Zusammenfassung
Die Frage bezieht sich auf die Anzahl der geplanten Kfz-Stellplätze im Hilgenfeld und deren Einfluss auf das Wachstum von tiefwurzelnden Bäumen. Der Magistrat hat ein Mobilitätskonzept erstellt, um den Stellplatzbedarf nachhaltig zu verringern und stellt sicher, dass Bäume mit ausreichendem Wurzelraum gepflanzt werden können.
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Thema Stadtplanung verfolgenFrage an den Magistrat
Die Platensiedlung steht kurz vor der Fertigstellung. Mit massiven Schäden an der Umwelt hat man die grünen Räume zwischen den Häusern mit Beton ausgegossen und lediglich 80 Zentimeter Erdschicht darübergelegt. Tiefgaragen wurden geschaffen und es wurde alles dafür getan, damit die neuen Bewohner:innen ihr Auto nach Frankfurt mitbringen können. Mit Schildern, die zum nächsten Park hinweisen, soll der Vernichtung des eigenen Grüns Rechnung getragen werden. Der Gehweg ist gefährlich geworden, da ein halbes Dutzend Tiefgaragenausfahrten kreuzen. Die Zahl der Kfz-Stellplätze wurde massiv erhöht.
Ich frage den Magistrat:
Wie viel Kfz-Stellplätze sind im Hilgenfeld geplant und wird dadurch das Wachstum von tiefwurzelnden Bäume verhindert?
Antwort des Magistrats
Die Feststellungen des Fragestellers zur Platensiedlung teilt der Magistrat ausdrücklich nicht. Eine offenbar gesehene Verbindung zur formulierten Frage besteht ebenso nicht.
Für das Hilgenfeld wurde ein Mobilitätskonzept erstellt, das Maßnahmen wie das Angebot von Carsharing vorsieht, um den Stellplatzbedarf im Quartier nachhaltig zu verringern.
Im Straßenraum des Hilgenfelds sind 127 öffentliche (Kfz)Stellplätze, gegliedert durch Baumstandorte, vorgesehen. Auf Privatgrundstücken sind nach aktuellem Planungsstand 655 vorgesehen, die jeweils gültige Stellplatzsatzung der Stadt Frankfurt am Main findet Anwendung.
Im Bereich von Tiefgaragen regelt der Bebauungsplan, dass für Baumpflanzungen die auf der Tiefgaragendecke aufzubringende Vegetationstragschicht in einem Radius von 2,0 Metern um jeden Baum auf mindestens 1,20 Meter - zuzüglich aller Filter- und Drainageschichten - zu erhöhen ist. Dadurch wird ein Wurzelraumvolumen von wenigstens 15 Kubikmetern gewährleistet.
Der Bebauungsplan trifft Festsetzungen zur maximalen Unterbauung von Grundstücken. Damit wird gewährleistet, dass Bäume mit Bodenanschluss gepflanzt werden können.
Quelle: Originaldokument in PARLIS ansehen
Was bedeutet diese Vorlage?
Eine kurze Frage, die in der Fragestunde einer Plenarsitzung an den Magistrat gestellt wird. Der Magistrat antwortet mündlich in der Sitzung oder schriftlich nach.
- 1Stadtverordnete/r stellt Frage
- 2Fragestunde im Plenum
- 3Magistrat antwortet
Der Weg dieser Vorlage
Am 25. Januar 2024 wurde diese Frage in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Der Magistrat nahm dazu in der Fragestunde Stellung; die Antwort steht unten im Dokument.